Archiv für den Monat: Februar 2010

Arbeitsflächen-Effekte in VirtualBox

Gerne möchte man auch in seinem emulierten KDE in der VirtualBox die 3D Effekte benutzen. Vieleicht um sie auszuprobieren oder aus anderen Gründen. Ab Version 3.0 der VirtualBox ist dies möglich.

VirtualBox einstellen

3D Einstellungen anschalten

Damit Sie die 3D Effekte nutzen können müssen Sie zuerst in den Einstellungen ihrer virtuellen Maschine die 3D Effekte einschalten. Gehen Sie dazu auf Ihr System unter Maschine > Ändern > Anzeige (im Reiter) und machen Sie ein Häkchen auf 3D-Beschleunigung aktivieren. Den Grafikspeicher stellen Sie um halbwegs schnelle Ergebnisse zu erhalten auf 38 MB. Falls nicht möglich reichen aber auch weniger.

Gasterweiterung auf dem emulierten System installieren

Um auch im emulierten System 3D Effekte nutzen zu können müssen Sie zuerst die Gasterweiterung installieren. Dies machen Sie indem Sie nachdem Sie das Gastsystem gestartet haben im Menü von VirtualBox unter Geräte > Gasterweiterung installieren… anklicken. VirtualBox emuliert nun auf dem Gastsystem eine CD mit dem nötigen Programm. Dieses installieren Sie dann im Gastsystem. Hierzu benötigen Sie die Kernel Sourcen. Installieren Sie diese mit dem distributionspezifischen Paketmanagment. Nach den Installationen starten Sie ihr emuliertes System neu.

KDE einrichten

Effekte einrichten

Um die Effekte effektiv nutzen zu können müssen Sie KDE richtig einstellen. Öffen Sie dazu die Systemeinstellungen und klicken Sie dort auf Arbeitsfläche > Arbeitsfächen-Effekte. Aktivieren Sie hier nicht einfach die Effekte sondern gehen Sie zuerst in den Reiter Erweitert und nehmen Sie folgende Einstellungen vor. Folgende Einstellungen bringen erfahrungsgemäß die beste Leistung:

  • Composit-Typ: XRender
  • Fester-Vorschaubild vorhalten: Nur für sichtbare Fenster
  • Funktionsprüfung deaktvieren: angewählt
  • OpenGL-Modus: Textur aus Pixmap
  • Textur-Filter: Billinaer
  • Direktes Render aktivieren: angewählt
  • VSync verwenden: angewählt
  • Weiche Skalierung (langsamer): abgewählt

3D Effekte starten

Nun gehen Sie auf den Reiter Allgemein und machen Sie einen Hacken bei Arbeitsflächeneffekte aktivieren. In den allgemeinen Einstellungen können Sie Grundeinsellungen der Effekte vornehmen. Klicken Sie zum Übernehmen nun auf Anwenden.

Arbeitsflächeneffekte aktivieren

Sollten keine Effekte erscheinen oder der Bildschirm schwarz werden warten Sie zuerst 15 Sekunden. Es erscheint nach dem Übernehmen ein Fester das auffordert die Einstellungen zu bestätigen. Ansonsten werden die alten Einstellungen nach ende der Zeit wiederhergestellt.

Bitte beachten

Die Leistung der Effekte kommt in keinem Falle an die Leistung eines normal laufenden Systems heran. Trotzdem bietet es eine gute Möglichkeit alle Effekte anzuschauen und auszuprobieren. Unter Alle Effekte können Sie nochmehr Effekte auswählen und auch ggf. einstellen. Bitte beachten Sie das einige dieser Effekte die Leistung Ihrer VM merklich vermindern.

openSUSE Branding entfernen

openSUSE stattet sein KDE bei der normalen Installation mit seinen eigenen Icons und Themen aus. Manchen gefällt dies aus verschieden Gründen nicht und bevorzugen die standardmäßigen Themes und Desings.

Um das normalen Design unter openSUSE 11.2 / 11.3 / 11.4 / 12.1 wieder einzurichten starten Sie in YaST das Software Managment und suchen Sie nach den Paketen die im Namen branding enthalten. Installieren Sie folgende Pakete:

  • kdm-branding-upstream
  • kdebase-branding-upstream
  • kdebase4-workspace-branding-upstream
  • kdm-branding-upstream
  • kio_sysinfo-branding-upstream (kann bei openSUSE 11.3 u.U. dazu führen das der Arbeitsplatz nichtmehr funktioniert. In diesem Falle wieder kio_sysinfo-branding-openSUSE installieren)

YaST löst den Programmkonflikt mit einer Frage auf wie es vorgehen soll. Geben Sie an das die -opensuse Pakete gelöscht werden sollen. Danach klicken Sie auf Installation.
Ist die Installation abgeschlossen melden Sie sich aus KDE ab und wieder an. Sollte statt dem K-Symbol in der Startleiste das Oxygenelogo erscheinen so können Sie dies mit einem Rechtsklick auf das Logo unter Einstellungen für K-Menü ändern. Klicken Sie neben dem Schriftzug Symbol auf das Symbol und suchen Sie nach KDE. Dann sollten Sie das entsprechende Icon finden.

Um auch den Anmeldemanager wieder in das Standarddesign zu verhelfen ist etwas mehr arbeit notwendig. Starten Sie YaST und öffnen Sie den Editor für /etc/sysconfig. Klicken Sie auf den Button Suche und geben Sie in das Eingabefeld

KDM

ein. Nach dem klick auf Suchen öffnen Sie den gefundenen Eintrag

DISPLAYMANAGER_KDM_THEME

. Ändern Sie den Wert

SUSE

in

oxygen-air

bei KDE 4.4 / 4.5 oder in

horos

bei KDE 4.6 / 4.7. Dann klicken Sie OK und bestätigen Sie die Änderungen wiederum mit OK.

Melden Sie sich von KDE ab. Nun sollte der originale KDM erscheinen. Sollte dies nicht der Fall sein starten Sie den PC neu.

KNemo überwacht Traffic

KNemo

Ein kleines aber nützliches Tool ist KNemo. Mit ihm lässt sich der Traffic der über die Netzwerkschnittstellen geht überwachen. Das Programm nistet sich im Systemabschnitt ein und zählt den Traffic. Wenn Daten empfangen oder gesendet werden wird dies in dem Icon mittels zweier PCs dargestellt. Bleibt man mit der Maus über dem Icon stehen so bekommt man ein kleines Popup mit nützlichen Informationen über die Netzwerkeinstellungen bzw. Verbindung.

Das Programm ist in den meisten Distributionen als Paket verfügbar. Bei openSUSE befindet es sich in den KDE 4 Community Repo.

 

Bugs dem KDE Projekt melden

Um dem KDE Projekt Fehlermeldungen zu melden, benötigen Sie ein Account beim KDE Bug Tracking System. Diesen können Sie unter http://bugs.kde.org einrichten. Für die Registrierung benötigen Sie eine E-Mail Adresse. Falls nötig erstellen Sie sich dazu bei einem Gratisanbieter eine E-Mail-Adresse, da die Fehlerberichten öffentlich mit E-Mail-Adresse des Erstellers angezeigt werden. So könnten Spamcrawler Ihre Mailadresse finden und mit Spam zumüllen.

Wenn Sie einen Account besitzen können Sie, wenn zum Beispiel ein KDE Programm abstürzt, einen Fehlerbericht direkt an das Bug Tracking System schicken. Um einen anständigen Fehlerbericht zu erstellen brauchen Sie die debug Pakete des jeweiligen Programms welches Sie mit Ihren Paketmanager nachinstallieren können.

Achten Sie darauf auf Englisch zu schreiben. Dies ist die offizielle Sprache im Tracking System.

Sie können aber auch aus jedem Programm heraus einen Fehler melden. Dazu klicken Sie auf Hilfe > Probleme oder Wünsche berichten … . Sie werden dann automatisch auf die Webseite des Trackingsystems weitergeleitet.

Es gibt aber auch ein KDE-Programm namens "KBugBuster". Es bietet eine übersichtliche Oberfläche um Ihre Fehlermeldungen zu verwalten.

KDE Programme als root ausführen

Wenn Sie ein KDE Programm mit root Rechten bzw. im “Systemverwaltungs”-Modus ausführen möchten gehen Sie wie folgt vor:

Drücken Sie

Alt+F2

und tippen Sie dann

kdesu <Programmname>

ein.

<Programmname>

ersetzen Sie durch den Namen das Programmes. Mit

kdesu dolphin

starten sie z.B. Dolphin als root. Natürlich müssen Sie nach dem aufrufen des Befehls das root Passwort angeben.

Achtung!

Bitte denken Sie daran das Sie das Programm mit vollen Rechten ausführen. Das heisst das es ALLES machen kann. Starten Sie deshalb nur vertrauenswürdige Programme und solche die keinen Schaden auf den Computer ausrichten können bzw. ein Sicherheisrisiko darstellen wie z.B. Webbrowser.

Mein erster Blogeintrag

Hallo miteinander.

Vor euch seht ihr meinen ersten Blog. Inhaltlich möchte ich Versuchen möglichst regelmäßig Tipps und Neues aus der KDE, Linux und IT Welt zu berichten. Da dies mein erster Blog ist wird es sicherlich noch eine Zeit lang dauern bis er von der Qualität an andere Blogs heranreicht. Die nächste Zeit wird zeigen wie er sich entwickeln wird.