So war die FrOSCon 2010

FrOSCon 2010 Eingang

Einmal im Jahr zieht es alle Technik und Open Source Begeisterte nach St. Augustin zur Free & Open Source Conference. Dieses Jahr hatte sich zudem großer Besuch angekündigt. Kein geringerer als Jon „Maddog“ Hall, besuchte die FrOSCon und hielt unter vollem Hörsaal eine Keynote zum Thema „Free and Open Source Software in the Developing World“. Aber auch die anderen Vorträge waren wie immer von bester Qualität und deckten so ziemlich jeden Aspekt der Softwarewelt ab. Sei es Entwicklung, Administration und normales Benutzen von Software.

Folgend ein kleines Tagebuch der FrOSCon aus meiner Sicht:

09:53

Die Bahn kommt. Genau gesagt geht es erstmal von Neuss nach Köln. In Köln Hansaring steigen wir um in die S12 nach St. Augustin. Dann noch ne Runde Straßenbahn und schon folgten wir den weißen Fröschen zur Froscon.

 

12:15

Nach dem obligatorischen Abholen der Tasche mit Werbegeschenken und dem stylischen Froscon T-Shirt ging es mehr oder weniger auch direkt in den Hörsaal 1 um die Keynote von Jon „maddog“ Hall zu verfolgen. Im großen und ganzen sehr Interessant sein Vortrag auch wenn manches was er sich an OpenSource Projekten vorstellt doch recht unrealistisch erscheint, da der Markt für so etwas einfach nicht bereit ist.

14:00

Der KDE und amaroK Stand

Nach und nach arbeitet man sich durch die verschiedenen Stände durch und kommt auch ins Gespräch. Interessant fand ich die kommenden Version von amaroK, die in der nächsten oder übernächsten Release eine Virtualisierung enthalten wird. Und die sieht noch nicht mal schlecht aus und kann mit iTunes oder Windows Media Player Pendanten ohne Probleme mithalten.

 

15:15

In einer Vorlesung über Cloudcomputing konnte ich mich über die Risiken dessen informieren. Hier wurde einem vor Augen geführt welch ein Risiko überhaupt im Cloudcomputing steckt. Gerade das Risiko das man seine Daten oder Applikationen nicht selber verwalten kann, birgt eine großes Risiko. Man ist bei externen Anbietern immer davon abhängig, das dieser seinen Service auch nicht einstellt bzw. APIs auf einmal ändert etc.

18:00

Gegen 18 Uhr ging es dann zum „Social Event“ um bei super Wetter und Musik eine leckere Grillwurst und Salat zu essen. Geschmacklich und preislich mal wieder top.

20:00

Langsam ging es dann wieder auf den Rückweg. Nach knapp zwei Stunden fahrt war man dann auch wieder Zuhause und froh im Bett zu sein.

Samstag

openSUSE auf der FrOSCon

Am Samstag war ich natürlich auch dort, diesmal aber ehr um mir die Vorlesungen anzuschauen. Dort war ich aber nicht der einzige. Die Gänge waren wesentlich leerer, die Hörsäle dafür voller. Nachdem ich mir einen Vortrag über WINE angehört habe, ging es zu einem wirklich interessanten Vortrag über ZFS, der leider schon nach einer Stunde abgebrochen werden musste, da die Zeit nicht mehr reichte. Der letzte Vortrag den ich mir anschaute war über Gnome 3. Da ich auch den Vortrag vom letzten Jahr kannte war ich hier gespannt auf die Änderung die seitdem eingetreten sind. Im Grunde hat man nicht wesentlich viel neues gesehen. Gnome 3 ist stabiler geworden, man hat an der Gnomeshell viel stabiler gemacht und optisch verbessert. Das neue Bedienkonzept ist etwas ungewöhnlich und man muss sich darauf einlassen um es zu verstehen. Im großen und ganzen nimmt Gnome 3 langsam fahrt auf. Persönlich glaube ich das Gnome versucht die Fehler von KDE nicht zu wiederholen sich dabei aber in zu vielen Kleinigkeiten verläuft.

Alles in allen mal wieder eine schöne Konferenz. Die nächste große Open Source Veranstaltung währe die Open Rhein Ruhr in Bochum im November.

Man sieht sich dort.

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