Archiv für den Monat: Mai 2011

Überwachungskamera mit motion

Ist das openSUSE Bräu noch da?

Mittels dem Programm motion und einer Webcam lässt sich schnell und einfach eine Überwachungskamera bauen. Die Konfiguration ist nicht schwer und geht schnell von der Hand. In dieser Anleitung beschreibe ich eine einfache Konfiguration, dass die Webcam nur Fotos aufnimmt wenn sich etwas bewegt. So wird weniger Speicherplatz gebraucht. Für die Funktionalität von motion benötigen Sie eine Webcam die von openSUSE unterstützt wird. Ich hatte bei einer günstigen 10€-Webcam von Hama Glück gehabt. Intern identifiziert sich die Webcam als Microdia Sonix USB 2.0 Camera.

Installation

Leider gibt es zurzeit für 11.4 keine motion Pakete im openSUSE Buildservice. Sie können aber das verfügbare motion Paket für 11.3 ohne Probleme auf 11.4 installieren. Zu finden unter:

https://build.opensuse.org/project/show?project=home%3Agarloff%3AWebcam

Nachdem Sie die entsprechende RPM heruntergeladen haben können Sie dieser mit dem Befehl su und danach rpm -i <Dateiname> installieren. <Dateiname> ersetzen Sie durch den Namen des Paketes.

Konfiguration

Wechseln Sie als root mit

cd /etc/motion

in den Konfigurationordner von motion. Hier können Sie mittels

vi motion.conf

die Konfigurationsdatei aufrufen.

Hier nehmen Sie folgende Einstellungen vor. Ändern Sie die grün hinterlegten Optionen entsprechend ab. Bitte kein Copy & Paste. Vorhanden Optionswerte in der Konfigurationsdatei sind auch wichtig. Die in Klammer stehenden Sätze lassen Sie außen vor (Zum editieren in vi die Taste i drücken):

# Image width (pixels). Valid range: Camera dependent, default: 352
width 640  (hier die Auflösung Ihrer Webcam)

# Image height (pixels). Valid range: Camera dependent, default: 288
height 480  (hier die Auflösung Ihrer Webcam)

# Minimum time in seconds between capturing picture frames from the camera.
# Default: 0 = disabled - the capture rate is given by the camera framerate.
# This option is used when you want to capture images at a rate lower than 2 per second.
minimum_frame_time 2

# The quality (in percent) to be used by the jpeg compression (default: 75)
quality 80

# Target base directory for pictures and films
# Recommended to use absolute path. (Default: current working directory)
target_dir  /verzeichnis/wo/die/bilder/gespeichert/werden

# File path for motion triggered ffmpeg films (mpeg) relative to target_dir
# Default: %v-%Y%m%d%H%M%S
# Default value is equivalent to legacy oldlayout option
# For Motion 3.0 compatible mode choose: %Y/%m/%d/%H%M%S
# File extension .mpg or .avi is automatically added so do not include this
# This option was previously called ffmpeg_filename
;movie_filename %v-%Y%m%d%H%M%S

# File path for timelapse mpegs relative to target_dir# Default: %Y%m%d-timelapse
# Default value is near equivalent to legacy oldlayout option
# For Motion 3.0 compatible mode choose: %Y/%m/%d-timelapse
# File extension .mpg is automatically added so do not include this
;timelapse_filename %Y%m%d-timelapse

# The mini-http server listens to this port for requests (default: 0 = disabled)
#webcam_port 8081 (Wenn Sie die Raute entfernt lassen startet ein HTTP-Server wo sie die Liveausgabe der Webcam verfolgen können. Denken Sie daran das Sie dafür die Port in der Firewall freigeben müssen)

# TCP/IP port for the http server to listen on (default: 0 = disabled)
;control_port 8080

Bei allen Optionswerte die mit ffmpeg beginnen setzen Sie ein Semikolon vor. Beispiel:

# Use ffmpeg to encode mpeg movies in realtime (default: off)
;ffmpeg_cap_new on

Speichern Sie die Einstellungen mit dem Befehl :wq ab und testen Sie motion. Dazu starten Sie den Deamon mit dem Befehl rcmotion start. Wenn nun Bewegung im Bild der Kamera ist sollten alle 2 Sekunden ein Bild geschossen werden. Sollte alles klappen können Sie den Deamon falls gewünscht auch im Runlevel Editor bei YaST so einstellen, dass er automatisch beim Hochfahren mitstartet.

Zusätzliche Infos

  • Unter http://www.lavrsen.dk/foswiki/bin/view/Motion/FrequentlyAskedQuestions finden Sie eine gute FAQ zu motion.
  • Die hier installierte Verson von motion kann wegen Lizenzproblemen keine MPEG Video codieren.
  • Sollten zuviele “Leerbilder” geschossen werden, können Sie die Empfindlichkeit des Auslöser mit in der Konfigurationsdatei mit dem Wert threshold einstellen. Der Standardwert ist hier 1500. Dies sind die Anzahl der Pixel die sich ändern müssen damit die Kamera auslöst. Je kleiner die Zahl desto ehr wird ein Foto geschossen.
  • Bitte bedenken Sie das die Bilder (sollte das Programm ernsthaft zur Überwachung von Eigentum genutzt werden) nicht lokal auf der Festplatte liegen sollten, denn wird der PC geklaut sind auch die Bilder weg.
  • Bitte auch beachten: http://de.wikipedia.org/wiki/Video%C3%BCberwachung#Private_Video.C3.BCberwachung

Der openSUSE Gamestore

Der openSUSE Gamestore

Auch wenn es das Programm schon etwas länger gibt, möchte ich es doch noch einmal vorstellen. Gerad für die Spieler ein interessantes Programm auch wenn es seinem Namen nur in Teilen gerecht wird. Denn kaufen kann man im Gamestore nichts, da alle Spiele unter einer freien Lizenz stehen.

Wie bestimmt schon bekannt gibt es im Repository

http://download.opensuse.org/repositories/games/openSUSE_11.4/

eine große Auswahl an Open Source Spielen. Leider kann man sich unter den Namen und der kurzen Beschreibung nicht viel vorstellen. Auch sind die Programme je nach Genre nicht sortiert sonder in einer großen Liste. Dies alles lässt sich mit dem GameStore der sich im oben genannten Repository befindet entegenwirken. Das Paket heisst einfach nur

gamestore

und kann mittels

# zypper in gamestore

installiert werden.

Der Gamestore zeigt zu jedem Programm (falls vorhanden) einen Screenshot sammt kurzer Beschreibung. Ist das Programm installiert lässt es sich sofort starten. Ansonsten reicht ein einfacher Klick auf Install und YaST übernimmt die restlicher Arbeit. Die openSUSE Version erkennt das Programm von selbst und installiert automatisch die richtigen Pakete.

Entwickelt wird das Programm von Pavol Rusnak, anlässlich der Hackweek 2009 geschrieben, ist also schon etwas älter aber wird nachwievor auf den neusten Stand gehalten. Wer das QT Programm nicht nutzen möchte kann auch die Webseite http://gamestore.gk2.sk/ benutzen. Diese hat die gleichen Funktionen und nutzt die 1-Klick-Installation zur Installation der Pakete. Allerdings lassen sich von der Webseite keine Programme starten.

Linuxtag 2011 erfolgreich beendet

Tux in Berlin

Nach nun vier Tagen kann man sagen, dass die Linuxtage in Berlin für openSUSE ein voller Erfolg waren. Wir konnten viele DVDs verteilen und auch einer breiten Besucherschaft openSUSE und insbesondere GNOME 3, wofür wir auch extra eine CD bereitgestellt hatten, zeigen. Viele kamen gezielt auf uns zu und sagten und wie begeistert sie von dem BuildService seien. Auf einem Touch-PC haben wir das neue Plasma Active vorgestellt. Dies ist eine spezielle Oberfläche für Tablettsysteme, die im KDE Projekt zurzeit entwickelt wird. Mit einer stabilen Release ist zzt. jedoch nicht vor November 2011 zu rechnen. Mit 11.500 Besuchern konnte der Linuxtag im Vergleich zum letzen Jahr die Besucherzahl halten aber nicht ausbauen.

Plasma Active auf dem HP Touch PC

Für mich persönlich hat sich die fahrt nach Berlin auch gelohnt. Ich konnte viele Leute die mit dem openSUSE-Projekt zu tuen haben treffen und mich mit Ihnen austauschen. Auch um neue Kontakte zu knüpfen und schon Bekannte zu treffen war der LinuxTag ideal. Der Donnerstag wird mir besonders in Erinnerung bleiben, da ich mich in dieser Nacht mehr mit meinem Mageninhalt als mit meinem Schlaf beschäftigen konnte.

openSUSE Booster Michal Hrušecký hat bereits einen Blogplost sammt Bilder vom openSUSE Stand veröffentlicht.

Linuxtag Berlin 2011 erfolgreich gestartet

openSUSE Stand

Der Linuxtag ist vor ein paar Stunden erfolgreich gestartet und der openSUSE Stand ist voll besetzt. Die ersten Interessenten tauchen auch schon auf. Der große Ansturm wird wahrscheinlich erst noch kommen. Insgesamt sieht der Linuxtag schon gut besucht aus. Auch das Thema Tablets und die HP Touchscreens sind der Renner bei uns am Stand.

Zusätzlich zum Stand des openSUSE Projektes ist auch ein Stand der SUSE LINUX Products GmBH vertreten, die den Businessteil übernehmen. Diese befinden sich in der gleichen Halle, allerdings auf der anderen Seite.

SUSE Linux Stand

Ein paar Vorträge werde ich mir die nächsten Tage noch anhören. Mal sehen ob ich die nächsten Tage noch etwas blogge und ein paar Fotos hochlade.

Wenn Ihr uns sucht, Ihr findet den openSUSE Stand in Halle 7 Stand 153. Wir freuen uns auf euren Besuch.

Auf dem Weg nach Berlin

Morgen ist es mal wieder soweit. Der Linuxtag 2011 öffnet seine Türen. Und ich bin diesmal zum ersten mal dabei.

Zurzeit sitze ich im ICE nach Berlin und hoffe auch diesmal zeitig anzukommen. Nach Chemnitz vor 2 Monaten kam es leider zu Verspätungen. Leider habe ich an meinem Platz keine Steckdose. So hoffe ich das mein Akku noch lange genug hällt, oder ich mir bei den Plätzen vor mir einfach die Steckdose klaue. ;) Noch sitz ja keiner dort.

Und was passiert? 20 Sekunden nach dem schreiben dieses Satzes sind die Plätze belegt. Na Glück muss man haben…

Wer es einrichten kann, oder sowieso dort ist; man sieht sich auf dem LinuxTag. Natürlich werde ich auch von den Tagen ein paar Blogberichte schreiben, soweit ich dazu komme natürlich.

openSUSE auf dem WeTab

WeTab mit KDE

Das WeTab hat sich in der Öffentlichkeit keinen großen Namen gemacht. Zu schwer, schlechtes Display, schlechte Akkuleistung, fehlende Funktionen waren und sind nachwievor die Vorwürfe. Leider muss ich dem in Teilen zustimmen. Das WeTab ist in der Tat zu schwer und das Display ist gewöhnungsbedürftig. Der eingebaute Lüfter ist noch an der Grenze des erträglichen. Aber warum ein WeTab? Zurzeit gehen die WeTabs sehr günstig über den elektronischen Warentisch. Die Tabs sind schon ab 250 Euro zu bekommen. Das interessante an den Geräten ist der eingebaute x86 Prozessor, der in dem eigentlich ARM monopolisierten Tabletmarkt eine Besonderheit darstellt. Normalerweise fangen die Geräte mit x86 Prozessoren erst in einem wesentlich höheren Preissegment an. Zwar ist nur ein Atom Prozessor verbaut, dieser reicht aber für das Gerät aus.

openSUSE installieren

Im Internet gibt es mehrere verschiedene Anleitungen. Wenn Sie allein nur openSUSE verwenden möchten und auf da WeTab OS verzichten können (kann man meines erachtens gut) gehen Sie wie folgt vor. Ich beziehe mich bei dieser Anleitung auf openSUSE 11.4 mit KDE 4.6.

Die Benutzung des ImageWriters ist selbstklärend.

Folgendes brauchen Sie für die Installation:

  • USB-Stick
  • USB-Tastatur
  • USB-Maus und USB-Hub (optional)

USB-Stick erstellen

Zuerst benötigen wir einen USB-Stick mit dem Image einer openSUSE Installations CD oder DVD.

  • Installieren Sie sich auf Ihrem PC das Programm imagewriter mit dem Befehl
    sudo zypper in imagewriter
  • Laden Sie sich das openSUSE ISO Image von http://software.opensuse.org herunter. Welche Variante (LiveCD oder Installations-DVD) Sie nehmen können Sie selbst entscheiden. Je nach Größe Ihres USB-Sticks.
  • Starten Sie das Programm imagewriter und schreiben Sie das ISO Image auf einen passenden USB-Stick (Achtung! Alle Daten die auf dem USB-Stick sind werden gelöscht! Vorher Sicherung ziehen).
  • Merken Sie sich den Pfad zu dem USB-Stick der in der Auswahl vermerkt ist (/dev/sdc, /dev/sdb oder ähnlich)
  • Nach dem kopieren öffnen Sie eine Konsole und machen Sie sich mittels
    su -

    zum root.

  • Geben Sie folgendes ein: 
    printf "\x9d\x2a\x44\x7b"|dd of=/dev/sdX bs=1 count=4 seek=440

    Das sdX ersetzen Sie durch den USB-Stick.

  • Fertig ist der Installatons-USB-Stick.

Um von USB Stick zu booten stecken Sie diesen in das WePad. Halten Sie nun den Finger auf die Sensorfläche oben links und drücken Sie nun die Einschalttaste. Sobald die blaue LED anfängt aufzuleuchten drücken Sie die Sensortaste in rhytmisch. Taucht ein Bildschirm mit der Auswahl WeTab OS auf, sind Sie schon zu weit. Lassen Sie sich nicht entmutigen wenn es die ersten male nicht klappt.

Die Installation von openSUSE ist wie gewohnt. Leider funktioniert an dieser Stelle der Touchscreen noch nicht. Deshalb müssen Sie die Installation mit der Tastatur (und Maus, falls Hub verfügbar) durchführen. Denken Sie daran automatische Anmeldung auszuwählen. Ansonsten können Sie das WeTab ohne Tastatur nicht starten.

Nach der Installation

Damit der Touchscreen auch seinen Dienst verrichten kann gehen Sie wie folgt vor:

  • Stecken Sie eine Tastatur an falls noch nicht geschehen
  • Drücken Sie
    Strg+Alt+F1
  • Melden Sie sich als root an
  • mv /etc/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf /root
  • yast
  • Öffnen Sie die Einstellungen vom Bootloader
  • Drücken Sie
     F4
  • In der Leiste Optional Kernel Command Line Parameter tragen Sie folgendes am Ende der Zeile hinzu
    usbhid.quirks=0xeef:0x72a1:0x40
  • Drücken Sie
    F10

    und bestätigen Sie mit OK.

  • Nun beenden Sie YaST und starten neu mit dem Befehl
    reboot

Tipps zum Betrieb

  • Starten Sie das Programm Kvkdb. Dies ist eine Bildschirmtastatur.
  • Setzen Sie in YaST den Bootloader unter Bootloader-Installation > Bootloader-Optionen bei dem Feld Zeitüberschreitung in Sekunden auf 2.
  • Stellen Sie in den Systemeinstellungen unter Erscheinungsbilder der Anwendungen > Stil > Einrichten > Bildlaufleiste die Breite auf einen hohen Wert je nach persönlichen Gefallen.
    Unter Schriftarten setzten die Schriften zwei Werte höher. Auch unter Symbole  > Erweitert können Sie die Symbole insbesondere Werkzeugleiste und kleine Symbole höher setzen.
  • In den Systemeinstellungen unter Erscheinungsbild der Arbeitsfläche > Fensetdekoration > Fensterdekoration einrichten die Knopfgröße auf sehr Groß stellen.
  • Unter Arbeitsflächeneffekte können Sie die Arbeitsflächen-Effekte unter Alle Effekte abwählen: Verwischen, Vorschaubild auf Fensterleiste.
  • Wählen Sie unter Systemeinestellungen > Anmeldeschirm > Vereinfachung die Check Automatisches Anmelden erlauben an und wählen Sie Ihren Benutzer an.
    Unter Kein Passwort erforderlich: wählen Sie Ihren Benutzernamen aus. Ansonsten können Sie sich in KDM nicht mehr anmelden, da dort keine Bildschirmtastatur ist.
  • In YaST unter Benutzer- und Gruppenverwaltung wählen Sie unter Optionen für Experten > Einstellungen für das Anmelden aus und aktivieren die Checkbox Anmeldung ohne Passwort.
  • Stellen Sie die Energieeinstellungen in KDE so ein das der Bildschirm schnell abgedunkelt und ausgeschaltet wird (eine und zwei Minuten)

Bildschirmsperre

Sitzung gesperrt? Kein Problem

Ärgerlich als auch praktisch ist die Bildschirmsperre. Denn die Bildschirmtastatur wird ja gesperrt und ist so nicht verfügbar. Doch es gibt da einen einfachen Trick. Gehen Sie in die Systemeinstellungen > Anzeige und Monitor > Bildschirmschoner und wählen Sie die Checkbox Miniprogramme im Bildschirmschoner zulassen an und klicken dann auf Miniprogramme einrichten. Nun können Sie das Miniprogramm Tastatur auf den Bildschirm rechts unten hineinschieben. Speichern Sie die Einstellung ab und wählen Sie als Bildschirmschober Leerer Bildschirm.

Wenn nun die Passwortabfrage erscheint tippen Sie kurz die Abfrage an . Nun können Sie das Passwort eintippen. Manchmal verschindet das Eingabefeld wieder. Halten Sie dann den Finger auf den Fenster und ziehen sie danach den Finger runter zur Tastatur und lassen Sie dann los. Sie werden keinen Unterschied sehen. Allerdings verschwindet so das Fenster bei tippen eine Taste nicht wieder. (Update: Im nachhinein wurde mir gesagt das es sich dabei um einen Bug handelt, dass mit der Miniprogramm-Tastatur eingaben zum entsperren möglich sind. Wahrscheinlich ist, dass dieses Bug zukünftlich behoben wird.)

Alternativ kann man auch in den Systemeinstellungen unter Energieverwaltung > Globale Einstellungen > Ereignisse den Haken bei Bildschirm nach dem Ruhezustand sperren abwählen. Dann erfolgt keine Passwortabfrage mehr.

Plasma Active

Zurzeit arbeitet KDE an einer Tablet Oberfläche. Leider ist diese noch nicht ganz brauchbar. In einer VM konnte Sie mich noch nicht überzeugen. Wie Sie diese auf das WeTab installieren können Sie unter http://wiki.open-slx.de/Plasma_Active_auf_einem_WeTab_installieren?redirect=no#Plasma-Active-installieren nachlesen.

openSUSE goes OpenRheinRuhr 2011

Wie Sebastian Siebert auf seinen Blog schon angekündigt hat, organisiere ich dieses Jahr den Stand auf der OpenRheinRuhr die am 12. und 13. November im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen stattfinden wird. Als einer der beliebtesten Distributionen im deutschsprachigen Raum darf openSUSE bei der OpenRheinRuhr natürlich nicht fehlen.

Wie schon verlautet, suchen wir noch Leute aus der openSUSE Community, die den Stand noch verstärken.
Zurzeit sind wir erst zwei Leute, was sich natürlich ins positive ändern muss ;) .  Die Organisationsseite findet Ihr unter  http://en.opensuse.org/openSUSE:ORR2011.

OpenRheinRuhr

Mit über tausend Besuchern mausert sich die OpenRheinRuhr zu einer wichtigen Open Source Konferenzen im deutschsprachigen Raum und liegt im dichtbevölkerten Ruhrgebiet. So bietet die Konferenz einen wachsenden Zulauf von Freier Software Interessenten und Begeisterten. Durch den Umzug von Bottrop ins bessergelegende Oberhausen konnten die Besucherzahlen noch wesentlich erhöht werden.

Eine Anfrage habe ich am Montag per Mail an die Orga gestellt und warte nun auf eine Antwort. Stay tuned.

YaST2 und KPackageKit im Oxygen Style

Der Vorher-Nachher-Vergleich

Bei der Standardinstallation hat YaST2 zwar unter KDE 4 die Oxygen Icons. Die Buttons und Fortschritssbalken sind jedoch in dem aus KDE 3 bekannten Plastique Design. Dies sieht leider nicht sehr homogen zu den anderen KDE Fenstern aus.

Die Umstellung auf den Oxygenstyle ist zum Glück sehr einfach. Drücken Sie Alt + F2 oder öffnen Sie die Konsole. Geben Sie den Befehl

kdesu qtconfig

ein und drücken Sie Enter. Nun müssen Sie das root Passwort eingeben. In dem öffnenden Fenster wählen Sie unter Select GUI Style: die Option Oxygen aus. Nun klicken Sie unter File auf Save und schließen das Programm. Beim nächsten öffnen von YaST sollte das neue Style vorhanden sein.

Das gleiche ist bei KPackageKit zu machen. Die Schritte sind identisch, nur das hier nicht

kdesu qtconfig

sondern nur

qtconfig

als Befehl eingegeben wird. Dabei werden die Einstellungen nur für den Benutzer vorgenommen. Andere Benutzer müssen diese Einstellung selber vornehmen, dies gillt auch für neu angelegte Benutzer. Eine zentrale Konfigurationsdatei für QT habe ich nicht gefunden. Aber ich bin in der Hinsicht auch nicht der QT-Experte. Falls dort jemand bescheid weiß, würde ich mich um ein Kommentar freuen.