Igel Thinclient – Zwischenbericht

Igel Winestra – aktueller Stand

Nachdem ich nun in der letzen Woche mal mehr – mal weniger am Gerät rumgespielt habe ein paar Infos von mir wie es um das Gerät steht. Wer noch nicht weiß worum es geht sollte erst diesen Artikel von mir lesen.

Die gute Nachricht ist, dass der IGEL noch funktioniert, die schlechte, dass nicht alles so funktioniert wie ich es erhofft habe. Aber mehr dazu im folgenden Artikel:

PCI-Steckplatz

Der PCI Steckplatz ist von den Maßen her sehr knapp bemessen. Eine USB-PCI-Karte hat nur mit viel gefummel und dem kompletten auseinanderschrauben der Karte sowie des Einbaurahmens gerade so hinein gepasst. Einen Gigabit Netzwerkkarte wollte garnicht hineinpassen. Der PCI Slot ist wohl dafür optimiert den nicht vorhanden Kartenleser aufzunehmen.

Internes USB

Der interne USB-Anschluss hat nach dem Anschluss eines USB-PCI-Brackets für die PCI Blende angefangen interessante Gerüche abzusondern. Scheinbar sind die Stifte nicht wie sonst angeschlossen. Leider habe ich im Netz nichts gefunden wie die Stiftleiste richtig belegt werden. Der USB Controller hat den Kurzschluss zum Glück ohne Probleme überlebt.

RAM nachrüsten

Der RAM-Einschub unterstützt nur Singe-Side-RAM Module. Ein 1GB-Double-Side-Riegel wurde nur mit 512 MB erkannt aber funktionierte. Ein anderer Riegel wurde vom BIOS nicht unterstützt und dieses quietierte dies mit einem Dauerpiepen.

Betriebssystem

GNUstep auf dem IGEL Winestra

Der VIA C7 Prozessor ist nett gesagt sehr langsam. Damit ich ein halbwegs komplettes System installieren kann, habe ich die Flashkarte durch ein 8GB Modell aufgerüstet. Ein openSUSE mit GNUstep startet zwar relativ schnell. Leider gibt es aber kaum Pakete für GNUstep im Build Service, so dass ich im Nachhinein ein minimales Debian installiert habe, welches auch halbwegs flott arbeitet. Leider lässt sich der BeOS Nachbau Haiku nicht dazu bewegen mit dem Thinclient zu arbeiten. Es stürzt schon beim booten ab. Schade eigentlich, da bei Haiku die Oberfläche im Kernelmode läuft und so eventuell noch was Leistung rauszuholen gewesen wäre.

Update: Da GNUstep zwar ganz nett ist, aber letztendlich an der Bedienung scheitert habe ich ein LXDE installiert. Dies ist genauso schnell und verbraucht in etwa genauso wenig RAM wie GNUstep.

Spielereien

Da der TMDS Chip etwas warm wird habe ich einen passiven aufklebbaren Kühlkörper darauf geklebt. Dies ist eigentlich unnötig. Ich hatte nur noch Kühlkörper übrig.

Was noch ansteht ist die Netzwerk-LED. Dafür werde ich wohl noch ein Loch in die Abdeckung bohren. Mal sehen was sich sonst noch damit anfangen lässt. Zurzeit arbeitet die Kiste als aufgebohrter Terminal Emulator im Neusser Hackerspace.

Update 2: Arch Linux läuft unter dem Winestra auch sehr performant und so arbeitet eine Kiste nun bei meiner Mutter als Backup Server. Mit rsyncd, sshd und webmin kommt alles auf ~30 MB RAM. Auch wenn der VIA C7 beim rsync schon arg ins Schwitzen kommt. ;) Der Winestra kann übrigens auch vom Netwerk booten. Im Hackerspace benutzen wir die auch um vom Server ein Arch Linux zu booten.

Interessante Links zum Thema:

97 Gedanken zu „Igel Thinclient – Zwischenbericht

  1. corvinus

    Hallöchen,

    also sehr interessant das Ganze. Ich hab das gleiche Modell bei mir laufen. Zuerst hatte ich auch ne Flashcard als HDD-Ersatz drinne, dann aber das Ganze mal mit ner 2,5″-Platte probiert und seitdem begeistert. Die Zugriffszeiten lassen eine Reihe von Anwendungen parallel laufen, die in der Flash-Variante nur trägen Zugriff erlaubten. Jetzt fungiert der Igel als günstige und ressourcensparendes E-Mail (Claws), Musik (MPD + Sonata), Office und WebBrowser ThinClient. Kurzum, ich bin begeistert. Wenn man die HDD-Anschaffung scheut, kann mit der FlashCard-Variante immer noch einige Server-Anwendungen (teils Konsole, teils GUI) laufen lassen und das ziemlich stabil. Als OS kann ich übrigens sehr Crunchbang (Statler) empfehlen. Die GUI ist schick und in Kombination mit Tilda (Konsole) eine ausgewogene Kombination zwischen Klickibunti und Terminal.

    Mein Igel-System in der Kombi (HDD+Crunchbang) läuft seit 2 Tagen stabil und hat und liefert trotz der zunächst schwachbrüstig wirkenden Hardware (1GHz, 256MB-DDR2-RAM), ne angenehme Arbeitsleistung. Demnächst steht nen RAM-Upgrade an..mal sehen wie es dann funzt….

    PS: Und nein, ich betreibe die Dinger nicht bei Ebay oder sonstwo :)

    LG Corvinus

    Antworten
    1. rmoro

      ein Anschluss einer 2,5 HDD macht es spannend.
      Poste hier deine Lösung oder sogar Teile.
      Ein HomeServer aus dem Igel zu machen ist nämlich sehr attraktiv

      lg
      richard

      Antworten
      1. boesl

        würde auch auf der Suche nach einer Lösung sein, wie ich in den Igel eine 2.5″ Sata SSD verbeauen kann.

        über jedliche Hilfe bin ich dankbar!

        Antworten
          1. boesl

            auf dem PCI Steckplatz eine Saat Steckkarte einbauen ist mir klar.

            Aber wie kann ich bei IDE 12V abgreifen, da kenn ich mich nicht aus? einfach mit einer Steckverbindung, was brauch ich da?

  2. corvinus

    PPS: Die jüngeren Nachfolgemodelle 564 5/3 und Alternativen sind auch interessant, wegen des Chipkartenlesers.

    Die älteren Modelle (300-400MHz) eignen sich in Kombination mit IPCop hervorragend Hardware-Firewall, sofern ne zweite Netzwerkkarte eingebaut wird. Obwohl dort auch schon die Anschaffung eines Routers mit dd-wrt (günstiger, ressourcenschonenender) in Konkurrenz tritt.

    Antworten
    1. ununseptium Artikelautor

      Hi, man das nenne ich mal ein Kommentar. :) Ich habe schon überlegt das Gerät als Medienbox irgendwo hinzustellen, worauf dann ein esound oder PulseAudio Server läuft. So könnte man von jedem Gerät die Anlage mit Musik versorgen. Da schon alle nötigen Anschlüsse vorhanden sind eine nette Sache.

      Antworten
      1. corvinus

        Hi….ja, Soundserver wäre auch ne Idee…Explizit dafür dürfte auch ein Vorgängermodell der Igel reichen. Die gibts mittlerweile für 16 Tacken zu erwerben. Da könnte man dann auch noch nen paar Watt sparen.

        Solange es kein HD sein muss, eignet sich das 4210-Modell auch als Video-Station. HDD bzw. Streaming (100MBit) vorausgesetzt. Hab mal versucht XBMC zu installieren, aber dafür scheint mir der Grafikchip noch zu schwach. Ich krieg da immer nur nen BlackScreen. Dann müsste man wohl noch ne GraKa älteren Baujahrs in den PCI stecken.

        Antworten
  3. Mike

    Hallo, habe den Winestra mit einer 2,5er Notebookplatte auf XP laufen. Habe aber das Problem, dass ich keinen Audio Treiber erfolgreich installiert bekomme. Via Vinyl 700er AC’97 treiber wird erkannt, Ton kommt 1a. Nach Neustart ist er weg. Egal was ich mache, Haken setzen, weglassen etc. kein Ton. Spiegelung zurückgespielt, wieder neu…gleiches Spiel. Welcher Treiber funktioniert bei Dir?.
    2. Frage: die 8GB Karte, ist das eine von der “Stange” oder industrial Norm. Hatte das Problem bei einem Igel 3/2, der erkannte nix von der Stange.

    Antworten
    1. Rocktagon

      Was die Sache mit dem Ton angeht, bei den Diensten einfach den “Audio” Dienst auf Autostart stellen. Das vergisst der Treiber nämlich und dadurch kein Ton nach Neustart.
      Hab ettliche von den Kisten hier, setze Sie als Webserver, Mediastreamer und zur Haussteuerung ein. Hab Windows XP Pro drauf (mit Festplatte). Auf einer SD würde ich XP aber mit EWF laufen lassen. Zum speedup usw zudem eine Minlogon benutzen.
      Treiber für XP alle vorhanden, auch Windows 7 läuft bis auf den Grafikkartentreiber. Aufrüstbar sind die Dinger übrigens bis 2 GB. Und HD kann man an den Port hinter die CF anstecken (nur IDE 2,5″), Kabel gibts in Ebay für 2,60. Wer einen Igel kaufen will, sollte drauf achten die neuere Version zu nehmen (Hat noch 2 Usb Ports neben dem Comport am MB und bessere komp. in sachen Bios usw).
      Gruß

      Antworten
  4. Stefan

    Habe auch seit gut einem Jahr einen Thinclient laufen, allerdings eine ältere Variante: Igel 364 (400 MHz CPU, 128 MB RAM). Läuft auf Gentoo Linux ohne grafische Oberfläche als Homeserver und macht dabei eine sehr gute Figur. Aus Spieltrieb habe ich als Massenspeicher weder Compactflash noch “normale” Festplatte verbaut, sondern ein Microdrive ;-) Und selbst das hält der doch recht hohen Belastung problemlos stand (mal sehen wie lange, wofür gibts Backups? *g*).

    Antworten
  5. Jens

    Hallo, bin seit 5 Tagen auch Besizer eines Igels (WinNet P680 Vers. 1.2). Nun grübel ich schon mehrere Tage wie ich eine 2,5 Zoll 30 GB HDD unterbringen könnte (gibt es einen passenden Einbaurahmen?).Vorausgegangen war die Überlegung, einen Mini-PC mit dem TV zu kombinieren. Da ich schon diverse PC zusammengeschraubt habe, fand ich diese Idee eigentlich genial. Aber, oh Graus, der Kasten ist ja völlig anders aufgebaut! Deshab habe ich noch vorsichtshalber eine 8GB CF geordert, um eine Alternative zu haben. Trotzdem bleibt die Frage, welche Software ist die Richtige (Win XP?) und wie bekomme ich diese auf den Igel. Da mich der Ehrgeiz gepackt hat, bin ich an Tipps sehr interessiert. Vermute aber, dass ich etwas naiv an die Sache herangegangen bin und bitte deshalb um Nachsicht, insbesondere hinsichtlich der Software.

    Antworten
    1. rmoron

      Ich bin mit meinem Igel 564 LX zufrieden seit 3 Tagen.
      1 GB RAM , 40 GB 2,5 Zoll HDD mit dem 44 poligen Kabel angeschlossen.
      1 Jumper umgesteckt. BIOS umkonfieguriert ( Boot von USB-CDROM)

      Die HDD aufgeklebt mit doppelseitigen Klebeband auf SC-Reader.

      Die Installation Debian mit externen USB-CDROM als Home Server ist heute abgeschlossen.

      Leise, stabil, und ohne Probleme.

      Werde mir wahrscheinlich 2-ten Igel holen.

      Nach Anfrage beim Hersteller sogar manual für MBoard bekommen.

      LG
      Ryszard

      Antworten
      1. Rob

        Hi,

        was mact denn dein Homeserver so alles?
        meiner soll eigentlihc nur dateiverwaltung, printserver und evtl. scannserver werden.

        Jedoch bekomm ich drucker und scanner nicht eingebunde unter debian kommandozeile ;)

        Antworten
  6. Pingback: Inofficial IGEL Thin Client Blog » Blog Archive » What else you can do with an IGEL Thin Client (German)

  7. Dodo

    Hallo,
    ich bin seit einiger Zeit auch Besitzer eines IGEL Winestra 4210LX. Ich habe bereits verschiedene Linux Distributionen ausprobiert. Jedoch habe ich bisher immer das Problem, dass sich die Mausbedienung sehr schwammig anfühlt.
    Ich wollte den Thinclient Ursprünglich nur als RDP nutzen euere Ideen find ich aber sehr interessant.
    Da ich leider keine funktionierende CF Karte mit original BS habe, kann ich nicht beurteilen ob das am BS oder etwas anderem liegt. Könnt ihr mir etwas für grafische nutzung insbesondere RDP empfehlen?
    Gibt es eventuell eine Möglichkeit das original Betriebssystem zu installieren? Auf der Herstellerseite habe ich das gefunden, aber leider gibt es keine Anleitung wie man es installiert und da es EOL ist auch keinen support mehr. (http://www.myigel.com/index.php?filepath=PREVIOUS_SERIES/emea/WINESTRA/LX/42x0_LX_Winestra/&webpath=/ftp/PREVIOUS_SERIES/emea/WINESTRA/LX/42x0_LX_Winestra/&rc=emea)

    Eventuell kann auch jemand mit dd ein image ziehen und mir zukommen lassen.

    Antworten
    1. ununseptium Artikelautor

      Auf Debian und Arch Linux ist die Mausbedienung kein Problem. Leider habe ich keine originale CF Karte mehr. Vielleicht kann dir dort ein anderer weiterhelfen.

      Antworten
    2. Jens

      Endlich tut sich mal etwas in diesem Forum. Dachte schon die Mitglieder sind alle im Urlaub oder so. Na ja, mein Igel läuft ncht schnell aber sehr beharrlich, d. h. ich kann jetzt am TV in das Internet gehen. Schneller wäre ntürlich besser, bin aber zufrieden. Als BS habe ich zum ersten mal Ubuntu aufgespielt. Prima kleines Programm mit wenig Platzbedarf und guten Features. Möglicherweise peppe ich das Teil noch mit einer schnelleren Grafik-Karte auf. Vielleicht hat jemand einen Tipp. Das Teil muss natürlich über eine passive Kühlung verfügen. Jedenfalls kann ich das BS nur empfehlen. Für Win-Freunde natürlich etwas gewöhnungsbedürtftig dafür aber extrem preiswert´-))))

      Antworten
  8. Ekki

    Mein IGEL 564 LX läuft mit FreeNAS7 super. Habe in meine Bastelkiste gegriffen, 256MB RAM nachgesteckt, eine 4GB CF Karte für das OS und über einen Promise SATA II 150 eine Samsung SSD angeschlossen. Habe mir einen Adapter zusammengelötet, der von Pin 42 des Mini-IDE Steckfeldes 5V für die SATA-Platte liefert. Zur SSD habe ich schweren Herzens gegriffen, da alle anderen zur Verfügung stehenden HD’s zuviel Strom gezogen hatten. 0,85A bei einer Samsung HM320ii oder 0,7A bei Hitachi 5K250-250 hatte das Mini-IDE Steckfeld nicht hergegeben. Falls jemand eine bessere Lösung zur internen Stromversorgung oder gar ein Manual vom Board zur Verfügung hat, biite ich um nähere Informationen.
    Alles absolut geräuschlos und für den Home-Bereich zufriedenstellen.

    Antworten
  9. michael

    hallo ich hätte gerne eine antwort auf meine frageich habe einen igel winnet p680
    und meine frage ist wie komme ich in die bios einstellungen als ich meinen igel bekommen habe war dort eine 128 mb cf karte drin diee als master gejumpt war diese habe ich formatiert und als slave gejumpert seit dem bootet mein igel nicht mehr mit dem igellogo und dem ladebalcken sondern versucht von meiner hdd zu booten oder wenn ein externes disketten bzw cd laufwerk angeschlossen ist von diesem zu booten man bekommt auch nach dem einschalten keinen hinweis angezeigt welche tasten man drücken muß um ins bios zu kommen ich brauche hilfe !!!

    mfg m.s.

    Antworten
    1. michael

      ich möchte meinen igel dann mit win xp betreiben und als maschinensteuerung über den lpt port nutzen die cnc maschine habe ich selbst gebaut und wird über win xp mit winpcnc gesteuert

      Antworten
      1. ununseptium Artikelautor

        Hört sich nach nem coolen Projekt an. Windows XP läuft auf jedenfall auf dem Igel Winestra. Berichte bitte, wenn du das zum laufen bekommen hast. :)

        Antworten
    2. ununseptium Artikelautor

      Beim booten die Entf Taste drücken. Dann kommst du ins BIOS. Dort kannst du auch den IGEL Splashscreen abschalten.

      Antworten
  10. michael

    was ist denn ein igel splash screen oder wie das heißt

    wenn ich mein system starte schalte ich zuerst den monitor ein dann den igel 4210 dann bleibt der bildschirm schwarz bis der selbsttest abgeschlossen ist das heißt wenn es piep macht geht auch der bildschirm an von entvernen taste steht da aber dann nix er sagt nut insert systemdisk and press enter oder kein betriebssystem vorhanden wenn ich die platte abklemme
    bin jetzt aber zu faul das teil an den monitor anzu schliesen dennich benutze zur zeit meinen anderen rechner zum maschinen steuern die ich mit einem blue ray laser ausgestattet habe um damit zu gravieren oder sperrholz für den modellbau zu schneiden

    erstmal muß ich aber in das blöde bios kommen um die lpt schnittstelle frei zu geben

    Antworten
  11. michael

    ok danke für den tip komme jetzt ins bios rein habe das phönix bios drauf aber den splashscreen kann ich weder ein noch ausschalten denn diese funktion kannich im bios leider nicht finden

    mfg

    Antworten
    1. ununseptium Artikelautor

      Die sollte da sein. Ich hab den IGEL jetzt nicht an einem Bildschirm angeschlossen sonst würde ich nachsehen.

      Antworten
  12. maXus

    Hab auch seit einigen Monaten einen Igel, kam jedoch jetzt erst dazu mich mal wieder genauer mit ihm zu beschäftigen. Ich suche noch immer nach einer Lösung eines Firmwareupgrades, da ich selbiges Problem mit dem RAM habe, wie oben beschrieben. !GB eingesteckt, aber nur 512 erkannt. Problem tritt bei 2 Igeln auf, obwohl diese 1 GB unterstützen sollten. Hat da eventuell jemand Erfahrungen mit sammeln können?

    Antworten
      1. ununseptium Artikelautor

        Es gibt verschiedene Revisionen vom Winestra. Unter anderem auch welche mit zwei RAM Einschübe. Diejenigen, die ich unter den Fingern hatte haben aber allesamt nur einen Einschub, der nur SingleSide RAM unterstützt. In einem habe ich auch einen 1GB Riegel eingeschoben, der jedoch nur mit 512 MB erkannt wird. Ein anderer wurde gar nicht angenommen.

        Antworten
    1. maXus

      MyIgel ist leider seit Tagen nicht erreichbar. Hab auch schon versucht über den Google Cache dran zu kommen. Lässt sich zwar dann aufrufen, aber nichts laden. Dann werde ich denen mal eine Mail schreiben. Sollte ich etwas herausbekommen, melde ich mich.

      Antworten
  13. pseudo

    Hi,

    hab mir zwei IGEL 5200 LX bei ebay organisiert. Mit ner ATA44 HDD 2,5zoll, 1GB RAM ~1GHz. Experimentiere im moment rum. Die Kiste wird ganz schön warm xD würde gerne Einen Lüfter zuschalten. Deswegen suche ich verzweifelt nach einem Handbuch o.ä. das mir auskunft übers Mainboard diesen IGEL gibt. Das beste wär ne mainboard manual.
    Hat jemand von euch sowas oder hat nen Link für mich?

    Ich finde Corvinius’ Idee mit dem IPcop nicht schlecht. Dafr muss der zweite IGEL herhalten.

    Tolle Sache diese kleinen Kerle xD günstig zu kriegen und recht einfach in der Handhabe. Wenn ich fertig bin mit basteln gibts auch Fotos.

    P.S: das kleine Blech für den Chipkartenleser eignet sich prima für eine 2,5 Zoll HDD. Ein 44-poliges IDE Kabel kostet 2 € die Festplatten sind überteuert (hab ich für lau bekommen von nem Kumpel)
    Isolierfolie nicht vergessen oder ne alte Laptop HDD Halterung drauf schrauben :-)

    Grüße mutagen

    Antworten
  14. michael

    hallo ich habe in meinem igel eine 80GB hdd eingebaut die ich aus ebay für 30 ,- € habe

    befestigt habe ich sie auf dem lech das auch diesen pci winkeladapter hält klappte ganz gut mit einer klarsichthülle aus meinem büro habe ich mir ne isolierfolie gebastelt und in dem blech war ein gewinde das ich nur etwas augebohrt habe jetzt klemmt die platte zwischen dem pci rahmen und dem usb port der rücseite und vorne durch eine kleine schraube mir fehlt jetzt nur noch ein ide kabel das hoffe ich morgen mit der post kommt und dann gehts ans betriebssystem entweder linux open suse, windows 2000 oder xp mal sehen auf welchem system winpcnc läuft für meine maschinensteuerung

    Antworten
  15. michael

    das mit dem lüfter auf dem cpu ist eine gute idee nur welchen nimmt man da er sollte nicht höher sein als 45mm damit man das gehäuse schließen kann um die optik nicht zu zerstören

    er sollte auch mit diesen plastik pushpins zu befestigen sein wie das oriinal ohne lüfter wenn jemand da eine lösung hat oder einen lüfter gefunden hat sagt bitte bescheid damit sich andere auch so ein ding besorgen können für den grfigchip daneben gits ja schon leine lüfter die diagonal mit pushpins befestigt werden aber die kühlleistung reicht für den cp nicht das habe ich schon probiert und den prozessor zerschossen :o(

    Antworten
  16. René

    Hat schon jemand ein IDEL 5/4 mit einem funktionierenden 1GB Riegel betreiben können – also einer, wo auch 1GB erkannt wurden?
    Wenn ja, welches Modell genau ist es?

    mfg

    Antworten
    1. maXus

      Habe mittlerweile die Firmwares, doch weiß noch nicht, wie ich die ohne die original Software installieren kann. Die Anleitungen besagen halt nur, dass 1GB von hause aus unterstützt wird und man die Firmware in den Settings aktualisieren kann. Alles etwas schwierig.

      Antworten
      1. Jens

        Versuche auch schon seit Tagen den richtigen single sited 1 GB RAM Speicher zu finden. Wäre an einer Lösung ebenfalls sehr interessiert. Übrigens habe ich als ein “Modul on Top” 16 MB mit einer CF 8 MB kombiniert. Läuft bisher wunderbar. Jedoch muss noch mehr Tempo her, um auch Medienanwendungen (YouTube etc.) vernüftig zu sehen. Eine zusätzliche Grafikkarte brachte etwas mehr Power, war aber ein wenig schwachbrüstig. Jetzt habe ich mir eine ATI 9200 zugelegt. Leider paßt die nicht ins Gehäuse, d.h. das Modul on Top ist im Weg. Jetzt werde ich das “Modul on Top” (44Pin) über ein Breitbandkabel anschließen und waagerecht befestigen. Mal sehen ob es klappt.

        Antworten
        1. Sebastian Petters

          Hallo.
          Ich habe in meinem IGEL folgenden 1GB-Riegel erfolgreich am laufen: 1GB DDR2 533 SO-DIMM CL4
          512342-1200 von Transcend

          Dieser ist allerdings kein Single-Sided, funktioniert aber trotzdem! Der Riegel wird auch korrekt mit 1GB unter Linux erkannt (selbst gebasteltes Linux ala LinuxFromScratch).

          Antworten
  17. Rob

    Hey,

    hab auch einen igel 5200. wollte jetzt mit einer größeren CF karte aufrüsten. hat mal jmd die geschwindigkeit der CF-karten gemesssen? hatte früher eine Selbstbau-SSD mit einer 4GB 300x und einer 16gb 133x mit adapter auf IDE.
    habe den unterschied von der speicher/lesegeschwindig der beiden karten extrem gemerkt. wollte jetzt wieder eine 300x nehmen, wenn jedoch der controller mit der geschwindigkeit nicht umgehen kann(?), bringt mit eine 2,5 hadd vll mehr(auhc wenn lautlos dann mist ist -.-*)

    das ganze wird ein drucker/datei-Server unter debian ;)

    Antworten
    1. pseudo

      hey,

      also bei mir läuft so einiges aber nicht alles einwandfrei. Slitaz funktioniert, genauso wie IPCop.

      Ich glaube wenn man eine Festplatte einbaut, egal ob per USB oder an dem ATA44 Anschluss läuft irgendwas schief. Hab die Vermutung, dass es mit dem Stromverbrauch zusammenhängt.
      Meine suche nach einem Aufbauplan für das verbaute Mainboard verlief bisher ergebnislos… :-/
      Der IPCop ist aber eingerichtet, läuft zuverlässig und zu meiner vollsten Zufriedenheit.
      Ach so ja mit GUI funktioniert alles einwandfrei :-)

      Antworten
  18. Crinch

    IGEL Winestra 4210 5/4

    SO-DIMM Samsung 1GB 1024MB PC5300S M470T2953EZ3-CE6

    wird problemlos als 1GB erkannt.

    Windows XP ließ sich per USB-DVD-ROM auf einer 16GB 133x CF-Karte installieren, allerdings mit merklichen Verzögerungen bei gleichzeitigem Lesen / Schreiben. Treiber für alles im Netz gefunden (VIA). Full-HD.

    Ubuntu 12.04 mit dem mini.iso aus dem netboot-ordner (vorher auf die CF-Karte mit unetbootin) dann den Rest aus dem Netz hinterher, lief nahezu reibungslos. Audio wurde nicht erkannt. Kein Full-HD, sondern bis max. 1600×1200 nach Anpassen der xorg.conf.

    FreeBSD 9.0 über USB-DVD-ROM und teilweise aus dem Netz nachinstalliert. Alles wurde erkannt, Full-HD. Kompilieren von kleinen Programmen wie etwa Shells, Editoren, Daemons und Bibliotheken usw. via ports erträglich. Größeres wie Browser, Desktops dauert mitunter Tage.

    Um eine IDE-HDD (~80GB) komme ich nicht herum, da die CF-Karte mich immer wieder warten lässt, wo eine Festplatte schon längst geliefert hätte. Aber – dafür ist Ruhe.

    Antworten
  19. Rob

    Hey,

    ich hab grad mit net-inst debian installier und wollte lxde drauf machen hab jedoch nur “apt-get install LXDE” installiert…

    kann wer helfen???

    Antworten
    1. sharivari

      Musst Du klein schreiben

      apt-get install lxde

      apt-get install lxde-core

      reicht auch. Ich habe dann noch

      apt-get install gdm

      installiert, um einen Anmeldebildschirm zu bekommen.

      Antworten
  20. Jens

    Komme irgendwie mit meinem Winestra 4210 5/4 nicht weiter. Das System läuft unter Ubuntu 12.04 mit folgender Hardware wunderbar. “Modul on TOP” 16 GB auf 44 Pin Mini IDE Schnittstelle sowie 8 GB CF im CF Schacht. Nun möchte ich eine andere Grafik-Karte einbauen (die alte Grafikkarte schwächelt). Die neue Karte ist aber physisch zu groß und kollidiert mit dem “Modul on TOP”. Habe deshalb mehrfach versucht das “Modol on Top” mit einem Breitbandkabel zu verlegen. Es kommt aber keine Verbindung zustande. Alternativ alleinige 32 GB CF versucht. Wird im Bios nur sporadisch angezeigt, eine Installation ist aber unmöglich. Der dritte Versuch mittels Adapter eine 60GB SSD anzuschließen schlug bisher auch immer fehl. Liegt es möglicherweise am Bios oder habe ich den falschen Adapter für die SSD?? Kennt jemand in Hamburg einen Experten? Meine direkten Nachfragen bei der Fa. Igel Techn. wurden vorsätzlich leider nicht beantwortet. Schade!

    Antworten
  21. michael

    hallo leute ich habe schon länger nix mehr an meinem igel gemacht wie komme ich denn in das bios rein mit welcher taste

    danke schon mal im vorraus

    Antworten
  22. michael

    mein kleiner läuft sogar mit win 7 home premium und das net mal langsam habe einen 1GB Ram riegel drin double side und vorrübergehend bis die bestellte hdd da ist eine 80 gb hdd

    Antworten
  23. Tom

    Moin,
    bin gerade auf dieses Forum gestossen… echt klasse!

    Ich habe mir 5er-Pack Igel 4210lx aus der Bucht besorgt (werden ja da regelrecht verschleudert…), diese mit jeweils 1GB Ram aufgestockt und zusätzlich habe ich mir “genügend” CF-Karten (4, 8 und 16 GB) besorgt. Nun möchte ich 3 Stück als RDP unter dem vorinstallierten IGEL-Linux (zumindest erst einmal) laufen lassen. Der vierte bekommt Windows Server 2003 drauf (wegen der AD und zum Webhosten). Der vierte kann zugleich den HP-Server mit Server 2008 R2 starten und den Igel-Clients über RDB ihre entsprechenden Profile zuweisen (Remotedesktopdienst, früher: Terminaldienst). Der vierte Igel wird leider nötig, da ich für das RDP mit Server 2008 eine AD brauche. Habe leider keine andere Idee, da man auf einen RDP-Server nicht die AD installieren sollte. Andererseits brauche ich auch einen Web-Server, damit ich den großen HP-Server auch vom Web aus an- und ausschalten kann…
    Mir gehen da so’n bisschen die Ideen aus, wie man es am besten löst. Fakt ist eben, dass ich einige Windows-Anwendungen ab und zu mal von diversen Arbeitsplätzen benötige, die übrige Zeit sind bisher die Rechner immer nur angeschaltet wegen dem Internet- und Mailzugriff. Das ist mir eigentlich zu fett im Stromverbrauch, da die Rechner bisher immer 24×7 anblieben…
    Für kreative Ideen würde ich mich sehr freuen!

    Antworten
  24. Jens

    @michael, würde mich mal interessieren, wie die hdd angeschlossen wurden. Bisher funktionierte kein Breitbandkabel (44 Pin Mini-IDE) an der Schnittstelle des 4210, d. h. Speichermedien wurden nicht erkannt.

    Antworten
  25. corvinus@lavabit.com

    Hallöchen,

    ich hab nach langer Zeit mal wieder was zu berichten :)

    Leider hat sich mein erster Igel Winestra scheinbar in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Sobald man den Netzsstecker verbindet, machts hörbar “klack klack…” und die blaue LED geht an und aus. Hattet Ihr das auch mal?

    Aber es gibt auch bessere Neuigkeiten: Der 2. Winestra hat sich bestens als FirewallAppliance bewährt. Die Hardware ist ja mittlerweile des Öfteren hier schon besprochen worden (Winestra, 1GHz Via C7, 1GB RAM, CF-Card 8GB, 100MBit Ethernet). Als Distribution standen pfSense, m0n0wall, IpCop, IPfire etc. zur Verfügung. Installiert habe ich aber IPFire wegen des Zonenkonzepts und des guten Supports (Forum und Wiki). Hier findet Ihr jede Menge Infos dazu:

    - Homepage > http://www.ipfire.org/
    - Forum > http://forum.ipfire.org/
    - Wiki > http://wiki.ipfire.org/

    Um das Zonenkonzept zu nutzen, verwende ich neben dem internen 100MBit-Ethernet (GREEN) noch eine Dlink PCMCIA 100MBit-Karte (RED) und für das WLAN eine TP-Link TL-WN851ND (BLAU). Für das interne Netz kommt dann demnächst noch ein TP-Link Gigabit-Switch. Momentan hängt dafür noch ein DD-WRT dran.

    Das ganze läuft sehr stabil und die Möglichkeiten, die IPFire bietet, sind fantastisch (Webproxy, IntrusionDetection, Samba, NFS, VPN (pptp, IPSec,OpenVPN), BitTorrent, HDD-Zugriff, MedienServer, Cups echte DMZ, jede Menge Auswertungen für einzelne Dienste und System mit Komponenten etc.)

    Hier noch ein paar Bilder:

    http://www.pic-upload.de/gal-227903/chybwd/1.html
    http://www.pic-upload.de/gal-227906/kgv7va/1.html

    Antworten
      1. corvinus@lavabit.com

        Ja, da soll ja noch das IPFire-Logo drauf ;) Die Metallic-Optik sagte mir gar nicht zu. War auch kein Aufwand denn ich hab einfach ne Spraydose (weiß) genommen. Klarlack ist auch keiner drauf, also wenig professionell :)

        Antworten
  26. Rocktagon

    Hier mal mein großer:
    http://www.rocktagon.de/igel.jpg
    2 GB Ram, Sata Festplatte mit Adapter an dem IDE Port. Gigibit Lancard wegen File Server. Windows XP Pro ohne EWF. Links neben dem Vomportstecker sind noch zwei USB Ports. Wenn ich mich nicht irre ist das der 5/3 bzw LX5400 Igel. Mb: Win Net 640 V1.1
    Für die HD habe ich einafch den Chipleser ausgebaut, die 3 Abstandshalter mit einer Zange verdreht und dann raus gebrochen. Danach kann man die HD so drauf schrauben. Die Sata/Ide Adapter gibts Buchtmäßig ca 2,50 – Kabel ca 2,60 (mit Porto direkt aus Asien/4 Wochen lieferzeit^^) Wer eine IDE Platte hat kann sich logischerweise den Adapter sparen. Der Jumper neben dem IDE Port ist für Master/Slave. Windows habe ich ganz normal über ein USB CDRom installiert. Man sollte dabei die hinteren Anschlüße nehmen, die anderen werden beim install nicht für das DVD erkannt. Es gibt noch ähnliche Igel mit runden Kühlrippen, die zicken aber gerne mal beim Installieren vom OS auf HD. Ka Warum. Installiere immer auf dem großen und steck dann in einen mit den runden Kühlrippen, dann laufen die auch. Bei Fragen schreiben :)

    Antworten
  27. buerohengst

    Hallo,

    betreibe meinen 4210lx als NFS Server für eine Dbox2 mit nas4free embedded, läuft super !!! Software konnte sicher unter von der CD an einem Pc auf die Flash (512MB) installiert werden, 1GB Ram wird kaum ausgenutzt, hilft aber bei mehreren gleichzeitigen Anfragen (NFS/FTP/CIFS/Webserver). Vorher war Slitaz 4.0 drauf, Installation war kompliziert, da mein IGEL nicht von USB bootet. PXE BOOT ging dank BOOT-ROM Version 2.0 auch nicht.

    Hat jemand schon ein BIOS-Update für den4210lx gefunden?

    Gruß
    Buerohengst001

    Antworten
  28. Andre

    Mein 4210 läuft ohne Probleme als Asterisk-Server.

    RAM 256 MB (hatte mit 1 GB installiert, brauchte das Modul dann aber in einem anderen IGEL mit Win XP) 4 GB SD.
    Das ganze habe ich unter Debian eingerichtet und alles, auch den dann verwendeten Kernel selbst compilliert. Im PCI-Steckplatz steckt eine gebrauchte 4-fach ISDN-Karte (daher auch nur Asterisk 1.6.2.24, neuere Asteriskversionen sind mit der DIVA-Karte nicht kompatibel). Ich kann also direkt am IGEL 4 ISDN-Telefone bzw. eine ISDN-Analage mit 4 Eingängen (Auerswald Comander Basic mit 4 externen ISDN-Anschlüssen, 4 internen, 16 analogen internen und 2 TFE-Schnittstellen) betreiben. Die Diva hat natürlich mehr als der ganze Igel gekostet (60€ gebraucht), insgesamt habe ich aber einen klasse Telefonserver für weniger als 100€.

    Bluetooth und ALSA habe ich auch installiert. Eine Verbindung mit chan_mobile habe ich auch schon hinbekommen (allerdings hatte ich ALSA noch nicht installiert, so dass die Verbindung über Handy noch tonlos war – ich muss es demnächst nochmal probieren).

    Chan Mobile ermöglicht es, wenn mans denn zum Laufen bekommen hat, je BT-Stick ein Handy oder BT-Headset als externe bzw. interne Leitung zu verwenden. Also z.B. das Smartphone zu hause an einer Stelle mit optimalem Empfang zu lagern (sich z.B. eine Ladestation zu bauen) und alle Telefonate, die aufs Handy reinkommen, an den normalen Telefonen entgegen zu nehmen. Man kann auch mit alten Handys “GSM-Gateways” bauen und mit netzinterner Flat Anrufe auf Festnetznummern an das Smartphone leiten. Die RUL kann man dann auch abhängig davon steuern, ob das Smartphone eingebucht ist. Ist das Smartphone zu hause, ist die RUL aus (wäre ja eine Schleife), ist man mit dem Smartphone unterwegs, wird die RUL automatisch aktiviert.

    Ein Webserver muss ich noch installieren (muss aber wieder ein GB RAM installieren) – die fertigen Oberflächen sind für diese spezifischen Anwendungen natürlich nicht ideal.

    Hat man keine speziellen Anforderungen wie 4-fach ISDN-Karte und BT, so kann man fertige Asteriskdistris wie PIAF durchaus auf dem Igel installieren. Allerdings sind die so überladen, dass sie a) träge und b) viel schwerer als direkt in den Configs einzurichten sind.

    Ein weiterer IGEL läuft mit Windows XP (16 GB CF), Win 7 will ich noch probieren. Soll hauptsächlich am Zweitwohnsitz als Notfallrechner dienen (wenn ich überraschend da hin muss und keine Zeit zum Packen habe) – und mit der Programmiersoftware für alte ISDN-Anlagen versehen sein (weil die IGEL ja alle serielle Schnittstelle haben, mein Netbook aber nicht).

    Ein dritter IGEL (4200) läuft unter Windows 98SE mit 1 GB RAM und 2GB SD – ausschließlich für spezielle alte Software, die nicht VM-fähig ist (Kopierschutz) sowie für ISDN-Anlagen der ersten Generation, die noch ein DOS für die Konfigsoftware benötigen. Das läuft phantastisch schnell – zu der Zeit, als W98 aktuell war, galten 400MHz und 128 MB RAM schon als Hochleistungsrechner. Entsprechend rast W98 auf dem 4200 nur so. Naja, und alleine, dass es für W98 keine lauffähigen Viren mehr gibt, spart einem den Virenscanner und damit auch die Leistung.

    Antworten
  29. Mario W.

    Hallo erstmal.
    Da ich meinen Igel 5200 LX aus der Ecke geholt habe und diesen zu einem kleinen Router oder Server ( noch nicht ganz klar ) “umbauen” wollte, hätte ich mal ein Frage bezüglich der CF Karte. Irgendwo habe ich mal gelesen das CF Karten nicht so das gelbe vom Ei als HDD ersatz währen, da diese wohl nu eine begrenzte Anzahl an Schreibzyklen verkraften.

    Zu was würdet Ihr mir raten: CF Karte, SSD oder lieber eine 2,5″ HDD. Wobei ich bei der HDD auf dem Board ( WINET P680 V1.2) einen 44Pol. IDE Anschluss habe, nur finde ich keinen Anschluss für die Stromversorgung. Kann auch sein, das die Platte nachher über den IDE Anschluss mit Strom versorgt wird ( ? ).

    Mfg
    Mario

    Antworten
    1. Andre

      Stromversorgung läuft beim 44 pol. Stecker über diesen. Ich habe allerdings damit einen 4210 zerstört – die Last war für die Spannungsregelung – (5V) onbord wohl leider zu groß. Kann ich also nicht empfehlen.

      Bei CF kommts drauf an – an sich haben SSD das gleiche Problem. Es hängt insbesondere vom Speichercontroller in SSD/CFab.

      Im Prinzip das beste wäre, eine eSATA-Schnittstelle nachzurüsten (IDE 44pol zu SATA-Adapter+eSATA Slotblech) und eine externe SATA-Platte mit eigenem Netzteil anzusdchließen.

      Kommt letztlich drauf an, was für ein Server es werden soll: Webserver und Asterisk sollte CF völlig ausreichen, Storage-Server wäre HD angebracht.

      Antworten
      1. Mario W.

        Hallo Andre,

        Danke für die Infos und den Tipp mit dem eSATA.

        Mit dem Server bin ich mir noch nicht schlüssig.
        Vielleicht ersetze ich mein jetzigen NAS ( Synology DS109 ) damit. ( Dann muss wohl ne HDD her ;) )
        Die Synology ist zwar ganz gut, es läuft da z.B. der FTP Server ganz flüssig drauf und das mit 1 GHZ und 128 MB RAM. Nur was mir bei der der alten DS 109 Gurke ziemlich gegen den Strich geht ist, das man dort den RAM nicht aufrüsten kann.

        Die DS 109 wird übrigens durch Busy Box angetrieben.
        Naja mal sehen…

        Danke und Mfg
        Mario

        Antworten
  30. buerohengst001

    Hi @ all,

    hab nen 4210 (1GB Ram, 40GB HDD als DBox Aufnahmeserver), leider kann der nicht von USB-Stick booten, kennt jemand das Problem oder hat ein Bios-Update welches es löst?

    Gruß
    Buerohengst001

    Antworten
    1. ununseptium Artikelautor

      Sicher das du den Stick richtig formatiert hast? Hast du mal die hinteren USB-Stecker probiert bzw. mal die vorderen?

      Antworten
      1. buerohengst001

        Hi,

        Stick war richtig formatiert, es lag wirklich am Bios. Hatte v5.05 drauf und habe nach langer Suche ein v5.07 gefunden, jetzt bootet er an allen Ports.

        Gruß
        Buerohengst001

        Antworten
        1. Heiko

          Hi, wo hast du das BIOS-Update gefunden?
          Ich suche schon ewig danach, weil mein IGEL einfach keine 16GB CF lesen will. Er erkennt nur 8GB.

          Gruß
          Heiko

          Antworten
  31. Pingback: IGEL 564 LX als Small Home Server mit Debian | Ryszard Moron IT Services

  32. Andre

    Bei mir ging es ohne Probleme, von USB-Sick zu booten. Der Stick muss am PC aber erst vorbereitet werden. da gibts ein tool von hp für, google mal nach usbstick als festplatte einrichten.

    Antworten
  33. Cybermonkey342

    Hallo, wollte mal fragen, wie es momentan mit Haiku-OS auf dem 5/4er aussieht. Habe vor, mir einen zuzulegen. Ganz oben steht, es ginge nicht, wurde schon die Haiku Alpha 4.1 getestet? Ich habe noch einen IGEL 3/3 mit 128 MB RAM und 533 MHz, darauf läuft Haiku einwandfrei. Ist aber mit 533 MHz mehr als lahm, der IGEL 5/4 sollte etwa doppelt so schnell sein…

    Antworten
      1. Cybermonkey342

        Nunja, ich werde es bald wissen, mein ersteigertes Client wurde gerade abgeschickt. Ich werde dann berichten. Von den Specs her würde ich eigentlich sagen, dass die Hardware unterstützt werden sollte, aber manchmal hängt sich Haiku ja an Kleinigkeiten auf …

        Antworten
        1. Cybermonkey342

          So, ich habe das Teil. Ich schreibe dies von meinem IGEL 5/4 mit Haiku OS Alpha 4.1 ;-)
          Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich von einer externen USB Festplatte boote, auf die ich vorher am “großen” PC Haiku installiert habe. Alle Komponenten wurden richtig erkannt, Internet, Bildschirm und sogar Sound. Soweit ich sehen kann, ist hier alles 100% kompatibel. (Die Geschwindigkeit geht auch, mein persönlicher Benchmark hatte beim IGEL 3/3 76 Sek. gebraucht, beim IGEL 5/4 etwa 23 Sek.)

          Antworten
    1. baiki

      Hallo. Habe auch nen 3/3er. Leider will der einfach nicht von ext. CD-ROM booten. Könnte verm. am BIOS liegen. Woher bekomme ich denn nun ein BIOS Update? Ideen?
      Danke und Gruss Baiki

      Antworten
  34. Rocktagon

    Windows 7 geht problemlos zu installieren allerdings finde ich keinen funktionierenden Grafikkarten Treiber für die S3 Uni chrome. Rest ist kein Problem. Nicht alle Igel Versionen können von USB booten. Wenn es nicht geht mal alle USB durch probieren (bei einigen von meinen gehts nur bei den hinteren). Manche können es garnicht, dan nehme ich einen anderen für die erste installation und wechsel dann das Medium. Bios abhängig aber habe keine neuen Bios gefunden.

    Antworten
  35. Pingback: Neues Projekt: IGEL LX 4200 | Revolution(tm) light

  36. Christof Proft

    Hallo,

    habe hier einen IGEL 4/5 mit 1500MHz V7 und Debiam Wheezy am Laufen. Eigentlich sollte er weg, nachdem er lange in der Ecke stand, und ich mir einige Raspberrys gekauft hatte. Da es für einen 1500er mit 1GB nicht gerade viel in der Bucht gibt und das Ding reichlich “alte” Schnittstellen bietet, habe ich es orgezogen, das Gerät als Testsystem zu behalten und Debian zu installieren. Installation von einer DVD über USB-Laufwerk war problemlos, der Igel rennt stabil, aber -wie sein biologisches Pendant- nicht übermäßig schnell.
    Zwei Anmerkungen habe ich noch:
    1.) Das Blech oberhalb der CF-Fassung dient mitnichten der Befestigung einer HDD, das war vermutlich vom Hersteller nie vorgesehen. Da war ein proprietärer Kartenleser für Chipkarten drauf, mit dem man eine Zugangssicherung für den IGEL-Client realisieren konnte. Der Kartenleser war über die bereits beschriebene USB-Stiftleiste mitten auf dem Mainboard angeschlossen. Ich hatte den seinerzeit noch drin, als ich das Gerät bekam und ihn ausgebaut, möglicherweise war er Sonderausstattung und nicht immer enthalten.
    2.) Die besagte USB-Steckleiste läßt sich mit dem USB 2.0-Bracket, Bestellnummer 720 757 von Pollin problemlos in Betrieb nehmen. Der Stecker ist so aufzustecken, daß die roten Kabel auf die Stifte 1 und 2 kommen, auf der anderen Seite bleiben 2 Stifte frei. Das lief auf Anhieb, über einer der beiden zusätzlichen USB-Ports habe ich Debian installiert.

    HTH

    Gruß

    Christof

    Antworten
  37. Trigun

    Hallo,

    ich habe mir bereits vor einer Weile einen Igel-564 LX Premium günstig (ca 25€ bei eBay) geschossen. Hatte auch schon eine pfSense installiert, aber noch nicht getestet. Meine Frage ist ob einer von euch schon Erfahrungen mit der Hitzeentwicklung, bei ähnlichen OS-Verhältnissen, hat? Bin mir auch am überlegen OpenVPN an zu werfen nur weiss ich nicht ob die kleine Kiste das hinbekommt. Achja habe den Igel auch eine ausrangierte PCI-X Dual-Port Gigabit NW-Karte, aus einem alten HP-Server, spendiert und die lässt sich sogar problemlos über PCI betreiben. (http://www.ebay.de/itm/HP-Compaq-Netzwerkkarte-1000-Dual-Port-Gigabit-NC7170-/400221543991?pt=DE_Computing_Interne_Netzwerkkarten&hash=item5d2f101e37)

    MfG
    der Trigun / Marcel

    Antworten
  38. sven

    Habe einen igel 4200-lx 800mhz 1gb RAM cf 128mb Betriebssystem freenas 2tb über USB angeschlossen habe auch ein paar Bilder dazu und ein ts3 Server ist auch noch am laufen meine frage ist jetzt welch Gigabit LAN PCI Netzwerkkarte kann ich einbauen

    http://s7.directupload.net/file/d/3338/o8xc25vt_png.htm
    http://s14.directupload.net/file/d/3338/mk8z352m_png.htm
    http://s14.directupload.net/file/d/3338/dfwm7d2d_png.htm
    http://s1.directupload.net/file/d/3338/bmjfu5kf_png.htm
    http://s1.directupload.net/file/d/3338/yg5blsry_jpg.htm
    http://s1.directupload.net/file/d/3338/87owsaxc_jpg.htm

    Antworten
  39. Pingback: Neues Projekt: IGEL LX 4200 | Nordkrater.de

  40. Stefan

    Hi,

    habe auch einen 4210LX mit Debian laufen. Da mein Igel nur 512er RAM erkennt, würde ich gerne ein BIOS Update versuchen.
    Kann mir jemand einen Link mit Anleitung geben?

    Vielen Dank im Voraus
    Stefan

    Antworten
    1. Walter Grimm

      Hallo zusammen,

      habe mir gestern ein Igel 5/4 Winestra, 1,4 Ghz (VIA P4M800 / CE / CN700), 1 GB Ram, 1 GB Flash von Ebay für 28 Euro (einschl. Versand) zugelegt. Will das ganze als Dateiserver für zu Hause nutzen (2 – 3 Clients). Jetzt lese ich, dass die meisten von Euch “kleinere” Prozessoren und weniger Ram im Einsatz haben. Weiß jemand, wie das mit dem Stromverbrauch ist? Geht der durch die Leistungsdaten jetzt unverhältnismäßig hoch? Will das Ganze entweder selber mit Linux – Server aufziehen oder FreeNAS draufpacken. Soweit FreeNAS draufpasst, werde ich die vorhandene CF nehmen, ansonsten eine nachbestellte 8 GB-Karte (Transcend, Amazon, 133x). Dann wollte ich noch eine 2,5 Zoll – USB-Platte dranhängen. Oberfläche brauche ich nicht, mehr reicht eine textbasierte Linux-Installation und ggfls. ein Webfrontend für den NAS-Server. Hab nix über den Stromverbrauch von speziell dem Teil gefunden.

      Würde mich über Eure Erfahrungen freuen.

      Gruß

      Walter

      Antworten
      1. Buerohengst001

        Hallo,

        NAS4Free sollte laufen, für die embedded Version reicht ne 512er CF. 1GB Ram wäre aber besser, war zumindest bei mir so.

        Gruß
        Buerohengst001

        Antworten
  41. Walter Grimm

    Danke,

    ! GB RAM habe ich ja und dann versuche ich es mit FreeNAS auf der 1 GB CF – Karte.
    Ich berichte, wenn das Teil da ist.

    Gruß

    Walter

    Antworten
    1. Walter Grimm

      Hallo zusammen,

      habe den Igel mit NAS4Free ans Laufen bekommen aber dann niichts mehr dran gemacht (kommt noch). Von USB wollte er nicht booten, hab ein externes CD-Laufwerk drangehangen. Bis die Installation in Gang kam, dauerte es gefühlt ewig (sorry, kann keine Zeitangaben machen, aber irgendwie so um die 15 – 20 Minuten). Jetzt noch das Teil einrichten und Stromverbrauch messen… wenn ich wieder Lust und Zeit habe… Ich habe die 1 GB Flashkarte verwendet, die mitgeliefert wurde.

      LG Walter

      Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code lang="" line="" escaped="" cssfile=""> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>