Besuch auf der Sigint 2012

Fairydust und Pesthörnchen

Kurz vor den LinuxTagen in Berlin hat es mich nochmal nach Köln geschlagen für einen Besuch bei der Sigint. Die Sigint ist eine Konferenz rund um das Thema Netzpolitik und Kultur. Angefangen hat sich schon gestern und geht noch bis morgen abend. Leider habe ich nur heute Zeit sie zu besuchen.

Stilecht wurden vor dem Mediapark in Köln die Pesthörnchenflagge gehisst und die Fairydust Rakete aufgebaut. Der Eintritt für einen Tag beträgt 30 Euro. Die Karte für alle drei Tage schlägt mit 60 Euro zu buche.

Inhaltlich habe ich mir Vorträge über den Staatstrojaner, Hackerethik, dem Urheberrecht, sowie über das noch junge Projekt anykey0x angesehen, welchen ich auch inhaltlich am Interessantesten fand. Letzteres ist ein Openhardware Projekt, welches ähnlich wie Arduino eine programmierbare Hardwareplatform anbietet, allerdings wesentlich mehr Leistung hat und zudem wesentlich kleiner ist. Leider muss man die SMD-Teile selber zusammenlöten was für Lötanfänger wohl etwas schwierig sein wird bzw. ein Lötkolben vorhanden sein muss. Dies liegt im großen und ganzen an den harten Regularien der EU für elektronischen Geräte, die gerade junge Projekte und Firmen vor große Hürden stellt, angefangen von dem CE Zeichen bis zur späteren Entsorgung.

Nach einem etwas trägen Podiumsgespräch über das Urheberrecht, sitze ich nun in der Lounge bei einer Flasche Club-Mate Cola und werde mich nachher noch auf der Samstagabend Party sehen lassen. Vorher geht es aber noch in die Vorträge über VDS und die Analyse eines RFID-basierten bargeldosen Bezahlsystems anschauen.

2 Gedanken zu “Besuch auf der Sigint 2012

  1. Die RFID Chips sind übrigens wirklich toll, ich glaube die BBC hatte da einen kurzen Bericht, wie einfach man mit einem App schon die Kreditkarten auslesen kann, während sie noch in der Gesäßtasche hängen.

    • Den Vortrag habe ich leider verpasst, weil ich noch ein paar Bekannte getroffen habe. Ich werde ihn mir aber noch in den Mitschnitten anschauen.

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