Redshift – Gut fürs Auge

Redshift Logo

Nachdem ich vor längerer Zeit mal von dem Programm gehört habe ist es mir gestern wieder eingefallen. Also zeit fürs bloggen.

Zweck des Programmes Redshift ist es bei vorschreitenden Abend die Farbtemperatur des Bildschirms zu erhöhen um die Augen zu schonen. Der Bildschirm bekommt so einen langsam wärmer werdenden roten Grundton, so dass der Bildschirm nachts nicht mehr so im Kontrast zu der dunklen Umgebung steht. Das man keine Bildbearbeitung damit durchführbar ist, sollte wohl jedem klar sein. 😉

Erfahrung

Nach nun ein paar Stunden Benutzung bin ich sehr positiv Überrascht wie gut sich damit arbeiten lässt. Anfangs ist der warme Rotstich noch etwas merkwürdig man gewöhnt sich aber sehr schnell daran. Besonders abends wenn man vor dem  Laptop / PC sitzt und Redshift mal abschaltet merkt man wie stark das normale Bild ins Auge sticht.

Redshift KDE Plamsoid

Praktischerweise gibt es auch ein KDE Plasmoid womit sich Redshift schnell ein und ausschalten lässt, sowie die Einstellungen vorgenommen werden können. Denn Redshift muss auch wissen wo man sich auf der Welt gerade befindet, damit die Temperaturen auch stimmen. Die Höhen und Längengrad lässt sich mit Marble schnell herausfinden oder über dieses Webdienst (http://www.getlatlon.com/).

Installation

Redshift selber gibt es bei openSUSE in den normalen Repositories.

# zypper in redshift

Das Plasmoid muss man sich selber herunterladen und kompilieren zu finden unter: http://kde-apps.org/content/show.php/Redshift+plasmoid?content=148737

Arch Linux User können, wenn Sie KDE verwenden die ohne GTK-Abhängigkeiten gebaute Version über den AUR installieren. Das Plasmoid kann auch über den AUR bezogen werden.

Wenn yaourt installiert mit dem Befehl:

# yaourt -S redshift-minimal redshift-plasmoid

Ansonsten zu finden unter:
https://aur.archlinux.org/packages.php?ID=51650
https://aur.archlinux.org/packages.php?ID=59712

und mit

makepkg

bauen.

Die offizielle Webseite ist zu finden unter

http://jonls.dk/redshift/

Dort gibt es auch mehr Informationen zu dem Programm und Pakete für andere Distributionen.

Quimup – ein QT MPD Client

Quimup Screenshot

Ein MPD (Music Player Deamon) ist in mehreren Fällen recht praktisch. So kann man seine Musik vom Homeserver aus abspielen und per Client steuern. Wie ich schon im vorherigen Artikel beschrieben habe wie man einen MPD Daemon einrichtet stelle ich in diesem Artikel den MPD Client Quimup vor. Dieser ist eine QT Applikation und fügt sich so auch recht Geschmackvoll in KDE ein. Beim Start legt Quimup ein Icon im Systemabschnitt an worüber es sich auch mit der dritten Maustaste steuern lässt.

Das Programm selber startet sehr spartanisch. Ausser ein paar Kontrollknöpfen und einer Anzeige ist nicht viel zu sehen. Durch den rechten Knopf mit dem Blitzsymbol gelangen Sie in die Einstellungen (wo sich auch mehrere Servereinträge verwalten lassen). Die Einstellungen erstrecken sich von der Verbindung zum MPD bis zum Erscheinungsbild des Programmes. Quimup bietet zudem die Möglichkeit den MPD Daemon direkt beim Programmstart mitzustarten. Dies hat unter anderem den Grund das sich Quimup das Ziel gesetzt hat, den MPD zu einem vollwertigen Desktop-Audioplayer zu machen.

Der Button neben dem Vorwärtsbutton öffnet die Bibliothek. Diese ist sehr aufgeräumt gestaltet und lässt kaum Wünsche offen. Besonders das öffnen von Radiostreams finde ich gut gelungen.  Allerdings wäre eine Streamverwaltung noch recht nett gewesen.

Die offizielle Seite von Quimup finden Sie unter http://www.coonsden.com/. Das Programm steht unter GPL2 Lizenz und ist nur auf Englisch verfügbar. Der Quellcode ist unter http://sourceforge.net/projects/musicpd/files/Quimup/ gehostet.

Anmerken möchte ich dass Quimup 1.2.0 mit der aktuell in Packman Repository liegenden MPD Version 0.16.2 nicht funktioniert. Ob es am Daemon oder Client liegt kann ich nicht sagen. Auf anderen Maschinen verbindet sich der Client ohne Probleme.

Quimup findet man für openSUSE auch in den Packman Repositorys unter: http://packman.links2linux.de/package/Quimup

openSUSE auf dem WeTab

WeTab mit KDE

Das WeTab hat sich in der Öffentlichkeit keinen großen Namen gemacht. Zu schwer, schlechtes Display, schlechte Akkuleistung, fehlende Funktionen waren und sind nachwievor die Vorwürfe. Leider muss ich dem in Teilen zustimmen. Das WeTab ist in der Tat zu schwer und das Display ist gewöhnungsbedürftig. Der eingebaute Lüfter ist noch an der Grenze des erträglichen. Aber warum ein WeTab? Zurzeit gehen die WeTabs sehr günstig über den elektronischen Warentisch. Die Tabs sind schon ab 250 Euro zu bekommen. Das interessante an den Geräten ist der eingebaute x86 Prozessor, der in dem eigentlich ARM monopolisierten Tabletmarkt eine Besonderheit darstellt. Normalerweise fangen die Geräte mit x86 Prozessoren erst in einem wesentlich höheren Preissegment an. Zwar ist nur ein Atom Prozessor verbaut, dieser reicht aber für das Gerät aus.

openSUSE installieren

Im Internet gibt es mehrere verschiedene Anleitungen. Wenn Sie allein nur openSUSE verwenden möchten und auf da WeTab OS verzichten können (kann man meines erachtens gut) gehen Sie wie folgt vor. Ich beziehe mich bei dieser Anleitung auf openSUSE 11.4 mit KDE 4.6.

Die Benutzung des ImageWriters ist selbstklärend.

Folgendes brauchen Sie für die Installation:

  • USB-Stick
  • USB-Tastatur
  • USB-Maus und USB-Hub (optional)

USB-Stick erstellen

Zuerst benötigen wir einen USB-Stick mit dem Image einer openSUSE Installations CD oder DVD.

  • Installieren Sie sich auf Ihrem PC das Programm imagewriter mit dem Befehl sudo zypper in imagewriter
  • Laden Sie sich das openSUSE ISO Image von http://software.opensuse.org herunter. Welche Variante (LiveCD oder Installations-DVD) Sie nehmen können Sie selbst entscheiden. Je nach Größe Ihres USB-Sticks.
  • Starten Sie das Programm imagewriter und schreiben Sie das ISO Image auf einen passenden USB-Stick (Achtung! Alle Daten die auf dem USB-Stick sind werden gelöscht! Vorher Sicherung ziehen).
  • Merken Sie sich den Pfad zu dem USB-Stick der in der Auswahl vermerkt ist (/dev/sdc, /dev/sdb oder ähnlich)
  • Nach dem kopieren öffnen Sie eine Konsole und machen Sie sich mittels su - zum root.
  • Geben Sie folgendes ein: printf "\x9d\x2a\x44\x7b"|dd of=/dev/sdX bs=1 count=4 seek=440
    Das sdX ersetzen Sie durch den USB-Stick.
  • Fertig ist der Installatons-USB-Stick.

Um von USB Stick zu booten stecken Sie diesen in das WePad. Halten Sie nun den Finger auf die Sensorfläche oben links und drücken Sie nun die Einschalttaste. Sobald die blaue LED anfängt aufzuleuchten drücken Sie die Sensortaste in rhytmisch. Taucht ein Bildschirm mit der Auswahl WeTab OS auf, sind Sie schon zu weit. Lassen Sie sich nicht entmutigen wenn es die ersten male nicht klappt.

Die Installation von openSUSE ist wie gewohnt. Leider funktioniert an dieser Stelle der Touchscreen noch nicht. Deshalb müssen Sie die Installation mit der Tastatur (und Maus, falls Hub verfügbar) durchführen. Denken Sie daran automatische Anmeldung auszuwählen. Ansonsten können Sie das WeTab ohne Tastatur nicht starten.

Nach der Installation

Damit der Touchscreen auch seinen Dienst verrichten kann gehen Sie wie folgt vor:

  • Stecken Sie eine Tastatur an falls noch nicht geschehen
  • Drücken Sie
    Strg+Alt+F1
  • Melden Sie sich als root an
  • mv /etc/X11/xorg.conf.d/50-wacom.conf /root
  • yast
  • Öffnen Sie die Einstellungen vom Bootloader
  • Drücken Sie
     F4
  • In der Leiste Optional Kernel Command Line Parameter tragen Sie folgendes am Ende der Zeile hinzu
    usbhid.quirks=0xeef:0x72a1:0x40
  • Drücken Sie
    F10

    und bestätigen Sie mit OK.

  • Nun beenden Sie YaST und starten neu mit dem Befehl reboot

Tipps zum Betrieb

  • Starten Sie das Programm Kvkdb. Dies ist eine Bildschirmtastatur.
  • Setzen Sie in YaST den Bootloader unter Bootloader-Installation > Bootloader-Optionen bei dem Feld Zeitüberschreitung in Sekunden auf 2.
  • Stellen Sie in den Systemeinstellungen unter Erscheinungsbilder der Anwendungen > Stil > Einrichten > Bildlaufleiste die Breite auf einen hohen Wert je nach persönlichen Gefallen.
    Unter Schriftarten setzten die Schriften zwei Werte höher. Auch unter Symbole  > Erweitert können Sie die Symbole insbesondere Werkzeugleiste und kleine Symbole höher setzen.
  • In den Systemeinstellungen unter Erscheinungsbild der Arbeitsfläche > Fensetdekoration > Fensterdekoration einrichten die Knopfgröße auf sehr Groß stellen.
  • Unter Arbeitsflächeneffekte können Sie die Arbeitsflächen-Effekte unter Alle Effekte abwählen: Verwischen, Vorschaubild auf Fensterleiste.
  • Wählen Sie unter Systemeinestellungen > Anmeldeschirm > Vereinfachung die Check Automatisches Anmelden erlauben an und wählen Sie Ihren Benutzer an.
    Unter Kein Passwort erforderlich: wählen Sie Ihren Benutzernamen aus. Ansonsten können Sie sich in KDM nicht mehr anmelden, da dort keine Bildschirmtastatur ist.
  • In YaST unter Benutzer- und Gruppenverwaltung wählen Sie unter Optionen für Experten > Einstellungen für das Anmelden aus und aktivieren die Checkbox Anmeldung ohne Passwort.
  • Stellen Sie die Energieeinstellungen in KDE so ein das der Bildschirm schnell abgedunkelt und ausgeschaltet wird (eine und zwei Minuten)

Bildschirmsperre

Sitzung gesperrt? Kein Problem

Ärgerlich als auch praktisch ist die Bildschirmsperre. Denn die Bildschirmtastatur wird ja gesperrt und ist so nicht verfügbar. Doch es gibt da einen einfachen Trick. Gehen Sie in die Systemeinstellungen > Anzeige und Monitor > Bildschirmschoner und wählen Sie die Checkbox Miniprogramme im Bildschirmschoner zulassen an und klicken dann auf Miniprogramme einrichten. Nun können Sie das Miniprogramm Tastatur auf den Bildschirm rechts unten hineinschieben. Speichern Sie die Einstellung ab und wählen Sie als Bildschirmschober Leerer Bildschirm.

Wenn nun die Passwortabfrage erscheint tippen Sie kurz die Abfrage an . Nun können Sie das Passwort eintippen. Manchmal verschindet das Eingabefeld wieder. Halten Sie dann den Finger auf den Fenster und ziehen sie danach den Finger runter zur Tastatur und lassen Sie dann los. Sie werden keinen Unterschied sehen. Allerdings verschwindet so das Fenster bei tippen eine Taste nicht wieder. (Update: Im nachhinein wurde mir gesagt das es sich dabei um einen Bug handelt, dass mit der Miniprogramm-Tastatur eingaben zum entsperren möglich sind. Wahrscheinlich ist, dass dieses Bug zukünftlich behoben wird.)

Alternativ kann man auch in den Systemeinstellungen unter Energieverwaltung > Globale Einstellungen > Ereignisse den Haken bei Bildschirm nach dem Ruhezustand sperren abwählen. Dann erfolgt keine Passwortabfrage mehr.

Plasma Active

Zurzeit arbeitet KDE an einer Tablet Oberfläche. Leider ist diese noch nicht ganz brauchbar. In einer VM konnte Sie mich noch nicht überzeugen. Wie Sie diese auf das WeTab installieren können Sie unter http://wiki.open-slx.de/Plasma_Active_auf_einem_WeTab_installieren?redirect=no#Plasma-Active-installieren nachlesen.

YaST2 und KPackageKit im Oxygen Style

Der Vorher-Nachher-Vergleich

Bei der Standardinstallation hat YaST2 zwar unter KDE 4 die Oxygen Icons. Die Buttons und Fortschritssbalken sind jedoch in dem aus KDE 3 bekannten Plastique Design. Dies sieht leider nicht sehr homogen zu den anderen KDE Fenstern aus.

Die Umstellung auf den Oxygenstyle ist zum Glück sehr einfach. Drücken Sie Alt + F2 oder öffnen Sie die Konsole. Geben Sie den Befehl kdesu qtconfig ein und drücken Sie Enter. Nun müssen Sie das root Passwort eingeben. In dem öffnenden Fenster wählen Sie unter Select GUI Style: die Option Oxygen aus. Nun klicken Sie unter File auf Save und schließen das Programm. Beim nächsten öffnen von YaST sollte das neue Style vorhanden sein.

Das gleiche ist bei KPackageKit zu machen. Die Schritte sind identisch, nur das hier nicht kdesu qtconfig sondern nur qtconfig als Befehl eingegeben wird. Dabei werden die Einstellungen nur für den Benutzer vorgenommen. Andere Benutzer müssen diese Einstellung selber vornehmen, dies gillt auch für neu angelegte Benutzer. Eine zentrale Konfigurationsdatei für QT habe ich nicht gefunden. Aber ich bin in der Hinsicht auch nicht der QT-Experte. Falls dort jemand bescheid weiß, würde ich mich um ein Kommentar freuen.

Auf das openSUSE Forum mittels KNode zugreifen

KNode mit geöffneten forums.opensuse.org

Das offizielle openSUSE Forum zu finden unter forums.opensuse.org lässt sich dank NNTP Protokoll mittels KNode lesen und beschreiben. KNode ist im eigentlichen Sinne für Newsgroups gedacht. Diese benutzen wie auch bei dem Forum das NNTP Protokoll.

 

Die Einrichtung ist sehr einfach. Zuerst benötigen Sie einen Account im Forum. Sollten Sie bereits einen Novell/openSUSE Account besitzen so melden Sie sich damit an und kontrollieren Sie den Benutzernamen den Sie im Forum besitzen.

Starten Sie nun KNode und wechseln Sie zu Einstellungen > KNode einrichten… . Im Modul Zugänge klicken Sie im Reiter Newsgruppen-Server auf Hinzufügen. Folgende Daten übertragen Sie in die Einstellungen:

Im Reiter Server:
Name:

 forums.opensuse.org

Server:

forums.opensuse.org

Port:

119

Häckchen:

Gruppenbeschreibungen abholen

Verschlüsselung:

keine

Optional können Sie die Nachrichten in einer vordefinierten Zeit regelmäßig abholen lassen. Dies können Sie unter Prüfintervall festlegen.

Im Reiter Identität (ab Version 4.7 müssen Sie eine eigene Identität erstellen. Klicken Sie auf Ändern… und dann auf das Plus Symbol) :
Name:

Ihr Forumsname

E-Mail-Adresse:

IhrForumsname@no-mx.forums.opensuse.org

(Wichtig! Durch diese E-Mailadresse wird Ihre richtige E-Mailadresse mit der Sie die Nachricht schicken im Forum nicht angezeigt. IhrForumsname ersetzen Sie durch den Nickname den sie registriert haben.)

Bestätigen Sie die Einstellungen. Im Reiter Mail-Server (SMTP) sollte der SMTP Server Ihres Mailproviders eingetragen sein. Ansonsten können Sie keine Nachrichten verschicken. Haben Sie diesen schon in KMail eingetragen übernimmt KNode die Einstellungen. Sollte keiner vorhanden sein müssen Sie einen anlegen.

Stellen Sie im Modul Artikelversand im Reiter Einstellungen den Zeichensatz auf

Westeuropäisch (ISO 8859-1)

Ansonsten werden die Umlaute nicht richtig dargestellt.

Beenden Sie nun die Einstellungen durch klicken auf OK. In der Serverliste auf dem Hauptschirm von KNode sollte nun forums.opensuse.org auftauchen. Klicken Sie mit einem rechtsklick auf den Eintrag und wählen Sie Newsgruppen abonnieren… aus. Hier können Sie nun auswählen welche Gruppen Sie mitlesen möchten. Wählen Sie die aus die Sie interessieren und bestätigen Sie mit OK. Sollte KNode nun nicht beginnen die Listen zu aktualisieren wählen Sie in der Werkzeugleiste Neue Artikel für alle Gruppen abholen an.

Möchten Sie auf einen Eintrag antworten so klicken Sie in der Werkzeugleiste auf Folgenachricht an Newsgruppe. Einen neuen Thread erstellen Sie mit Neuer Artikel. Bitte beachten Sie das es einige Zeit dauern kann bis der Eintrag auch im Forum auf der Webseite erscheint.

Neues Networkmanagment für openSUSE 11.4

Das neue Plasmoid

Wem der „alte“ KNetworkmanager aus verschiedenen Gründen nicht mehr zusagt, sei es wegen dem altenbacken Design oder wegen mehreren Bugs, kann bei openSUSE 11.4 auf das neue Plasmoid umsteigen. Dies sieht im Gegensatz zu dem alten KNetworkmanager besser aus und bietet dazu noch mehr Informationen.

Bitte bedenken Sie das das Plasmoid noch in der Entwicklungsphase ist und es deshalb zu Abstürzen und sonstigen Problemen kommen kann. Bei mir läuft es seit zwei Tagen stabil und ohne Probleme.

Das enstprechende Paket heisst

plasmoid-networkmanagment

Beim anwählen in YaST müssen Sie bei der Abhängigkeitsabfrage den alten KNetworkmanager deinstallieren. Nach der Installation und gefolgtem ab und wieder anmelden begrüßt einen das neue Plasmoid.

Leider war nun die DNS Abfrage unendlich lange. Erst nachdem ich die Konfigurationsdateien gelöscht und den Laptop neu gestartet habe lief das Plasmoid anstandslos.

Die Betreffenden Dateien finden Sie unter:

~/.kde4/share/config/networkmanagmentrc
~/.kde4/share/apps/networkmanagment

Nach dem löschen sind jedoch alle gespeichertern Netzwerke sammt Passwort gelöscht. Die Passwörter sind, falls Sie sie in der digitalen Brieftasche speichern, darin noch vorhanden. Das Plasmoid kann diese jedoch nicht mit den Netzwerken in Verbindung bringen. Ob es bei Ihnen nötig ist die Dateien zu löschen probieren Sie am besten selber aus indem Sie erst einmal nur neu starten.

Google Mail Konto mit Kontact synchronisieren

Wenn Sie Ihre Kontakte und Kalender auf Googlemail verwalten, können Sie ohne Probleme mit Kontact darauf zugreifen. Dazu benötigen Sie nur die Akonadimodule

akonadi-google 

sowie

akonadi-google-lang

. Beides ist zu finden im openSUSE Repository. Wie die Pakete auf anderen Distributionen benannt sind entzieht sich meines Wissens. Ich denke aber, das sie so ähnlich heissen werden. Um die Module einzurichten gehen Sie ab KDE 4.7 wie folgt vor:

Starten Sie die Systemeinstellungen und gehen Sie auf das Einstellungsmodul Persönliche Informationen. Hier können Sie im Modul Einrichten der Akonadi-Ressourcen die Kontakte und Kalender hinzufügen (Bei KDE unter 4.7 führen Sie das Programm 

akonadi-console

 aus. Von dann geht es für beide gleich weiter).

Beim Beispiel zum Einrichten der Kontakte vom Google Mail Konto klicken Sie zuerst rechts auf Hinzufügen. Wählen Sie aus der Liste Google Contacts aus und klicken Sie nun wiederum auf OK.

In dem sich öffnenden Dialog müssen Sie sich bei Google authentifizieren. Dann bestätigen Sie einfach alle Fenster.
Das gleiche können Sie auch mit dem Kalender machen. Hier wählen Sie dann nur das Akonadi-Kalender-Modul Google Calender aus. Wenn Sie mehrere Kalender in Google haben, müssen Sie für jeden eine Akonadiressource hinzufügen. Nun sollten alle Ihre Kontakte und Termine in Kontact auftauchen.

Achtung! Sollten Sie nach der Eingabe des Passwortes die Meldung

Invalid Passwort

oder

No authentication for Google calendar available

bekommen, gehen Sie wie folgt vor:

Wählen Sie in den Systemeinstellungen > Netzwerkeinstellungen den Punkt Proxy aus und klicken Sie Direkt mit dem Internet verbinden an. Nun sollte die Synchronisierung von Akonadi klappen.

KDE 4.5 wird erwachsen

Ich habe mich nun denn entschlossen auf KDE 4.5 zu wechseln. Die RC2 macht einen stabilen Eindruck und ist bis jetzt auch stabil gelaufen ohne abzustürzen. Ein paar Bugs habe ich zwar gefunden, diese sind aber marginal und stören mich so gut wie garnicht. Der KSnapshot macht ein paar Probleme zum Beispiel. An vielen Ecken hat das KDE Team gearbeitet und die Oberfläche wirkt nun vom Design durchgehen konsistent. Die kleinen Änderungen machen KDE hübscher und es macht Spaß damit zu arbeiten. Auch Akonadi läuft nun stabiler und schneller.

Der Konqueror wirk nun subjektiv schneller als in Version 4.4 und das überarbeitete KNotify überschüttet einen nicht mehr mit Informationen und sortiert diese Übersichtlich.

Leider ist die Übersetzung noch nicht ganz fertig. Dies sollte aber bis zum Stable nachgeholt sein.

KDE Notify und Systemleiste

Wie man sieht, hat man die Icons in der Systemleiste noch einmal überarbeitet. Leider habe nicht alle Programme das gleiche Design übernommen. Eventuell folgen KDE Anwendungen noch. Nur die Dienstprogramme erhalten neue monochromatische Icons damit sie sich besser von den Programmen trennen lassen. Mehr dazu im Blogeintrag von Aaron Seigo: http://aseigo.blogspot.com/2010/04/system-tray-progress.html

Wie man bei diesem Bild sieht hat die Systemeinstellung ein neues Design sowie Aufbau erhalten. Auch sieht man das die Leiste nun die dahinterliegenden Fenster verschwimmen lässt.

Systemeinstellungen und Effekte

Twitter Background im KDE Stil

KDE Twitter Background

Nachdem mir der alte Hintergrund von meinen Twitteraccount nicht mehr zugesagt habe und ich das KDE 4 Design eh sehr schnieke finde habe ich mir ein kleines Hintergrundbild in dem Design gebastelt, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Erstellt habe ich es mit GIMP.  Sie finden das Hintergrundbild in diesem Artikel oder unter http://kde-look.org/content/show.php/KDE+Twitter+Background?content=127357. Bitte denken Sie daran, dass Sie die Hintergrundfarbe noch auf Weiss stellen müssen.

Zweiter Blick auf KDE 4.5

KDE 4.5 beta mit Systemeinstellungen

Nun habe ich es mal gewagt die aktuelle KDE 4.5 beta 1 auf meinem Laptop zu installieren. Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch da es sich ja wie schon erwähnt um beta-Software handelt. Enttäuscht wurde ich auch nicht.

Man kann die neuen Features zwar schon mal in Augenschein nehmen, allerdings war KDE bei den verwendeten Paketen aus dem openSUSE Repository insgesamt sehr instabil. So stürzten so gut wie alle Programme beim abmelden ab die noch liefen. Die Übersetzung ist noch nicht ganz beendet. Teilweise laufen einen noch ein paar englische Begriffe über den Weg.

Sieht man von den noch vorhanden Bugs und der noch fehlenden Überetzung ab wird dies eine super Release von KDE 4 sein.

Ich habe letztendlich aber wieder zu KDE 4.4.4 gewechselt, was kein großes Problem war. Die beta  war wie bereits erwähnt nicht mal ansatzweise Produktiv nutzbar.

Für alle interessierten habe ich noch einen Screenshot der Systemeinstellungen mit der neuen Kontrollleiste. Hier kann man auch die neuen Icons des Systemabschnittes bewundern. Nur leider passen dann andere Icons nicht mehr ins Gesamtbild. Ich hoffe das hier wenigstens die KDE Programme neue Icons dafür bekommen.