Archiv der Kategorie: KDE

KDE Start beschleunigen

KDE selber ist verglichen mit anderen WM schon ein großes Paket das geladen werden muss. In manchen Fällen ist es dann schon praktisch wenn sich KDE schneller starten lässt.

Um den KDE Start zu beschleunigen gibt es hier ein paar Tipps. Beachten Sie bitte, das der schnellere Start auch seine Nachteile hat. Denn das was KDE beim Start nicht durchrechnet muss es ggf. später noch machen.

Autostartprogramme ausschalten

Je nachdem wie viele Programme beim KDE Start mitstarten, verlängert sich natürlich auch die Zeit bis Sie den Desktop voll nutzen können. Schalten Sie deshalb nicht benötigte Autostartprogramme ab. Die Verknüpfungen zu den Programmen liegen in Ihrem Home Ordner unter .kde4/autostart .

Sitzungsverwaltung optimieren

Gehen Sie in die Systemeinstellungen. Unter Erweitert > Sitzungsverwaltungmachen Sie ein Häckchen auf Mit leerer Sitzung starten. In diesem Falle werden keine Programme beim Start mitgeladen die Sie in der vorherigen Sitzung noch aktiv hatten. Networkmanager, Klipper etc. werden weiterhin geladen.

Konqueror vorausladen ausschalten

KDE kann beim Start eine oder mehrere Instanzen des Konquerors vorladen, damit Sie wenn sie ihn benutzen, schneller auf dem Schirm haben. Jedoch verzögert sich der KDE-Start dadurch. Um diese Funktion zu deaktivieren starten Sie den Konqueror. Klicken Sie auf Einstellungen > Konqueror einrichten > Leistung. Hier entfernen Sie das Häckchen von Beim KDE-Start eine Ausgabe im Hintergrund laden.

Effekte ausschalten

Diese Einstellung beschleunigt den KDE Start nur bedingt. Allerdings lassen sich je nach Hardware so ein paar Sekunden sparen.

Weniger Plasmoids

Plasmoids brauchen zwar in den meisten Fällen wenig Prozessorleistung aber Arbeitsspeicher. KDE muss sie beim Start immer laden. Um ein wenig Zeit zu sparen sollten Sie überflüssige Plasmoids vom Bildschirm entfernen.

Ersparnis?

Mit einigen dieser Tipps können Sie den KDE Start bis zu 50% verschnellern. Die liegt aber ganz an der benutzen Hardware. Beachten Sie auch das sich im Nachhinein auch Nachteile für Sie ergibt. Manche Rechenzeit wird nur Verlagert und muss im Nachhinein doch durchgeführt werden.

GPG in KMail

In dieser HowTo möchte ich Ihnen zeigen wie Sie Ihre Mails mit KMail signieren und verschlüsseln können. Auf die Technik möchte ich hier weniger eingehen sondern nur zeigen wie sie KMail und Kgpg einrichten. Eine Einführung in GPG erhalten Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Privacy_Guard.

Anmerkung: Bitte gehen Sie diese HowTO Schritt für Schritt durch. Ich weiß das es ein dicker Brocken ist, aber anders lässt es sich leider nicht erklären. Sollten Sie am Ende noch fragen haben schreiben Sie bitte ein Kommentar, so dass ich die HowTo erweitern kann.

Um ein neues Schlüsselpaar zu erstellen starten Sie zuerst das Programm KGpg. Hier wählen Sie unter Schlüssel > Schlüsselpaar generieren. Im sich öffnenden Dialog klicken Sie auf Expertenmodus. Nun öffnet sich ein Terminalfenster. Folgen Sie den Anweisung wie folgt:

Bei der Art des Schlüssels wählen Sie  RSA und RSA (voreingestellt). Drücken Sie deshalb die Nummer 1. Im nächsten Schritt werden Sie nach der Schlüssellänge gefragt. Geben Sie dort 2048 ein. Nun wird nach der Stärke des Unterschlüssels gefragt wo Sie auch hier  2048 eingeben. Die nun folgende Frage nach der Gültigkeit geben Sie mit einer 0 an. Dies bedeutet, dass er nicht abläuft (Dies kann später noch geändert werden).  Bestätigen Sie danach mit J. Nun müssen Sie Ihre Daten für den Schlüssel angeben. Zuerst Ihren vollen Namen, gefolgt von Ihrer Mailadresse. Danach können Sie noch ein Kommentar hinzuschreiben (der öffentlich ist). Zum Beispiel den Namen Ihrer Firma oder Privat. Nun zeigt Ihnen gpg die Eingegeben Daten. Jetzt können Sie noch Korrekturen vornehmen. Ansonsten geben Sie F ein. Nun öffnet sich ein Fenster wo Sie ihr Passwort für den Schlüssel eingeben können. Dieses müssen Sie einmal bestätigen. Danach wird Ihr Schlüssel erstellt. Dies dauert je nach CPU einige Sekunden. Danach ist Ihr Schlüssel fertig. Starten Sie nun KGpg neu.

Im ganzen sehen die Eingaben so aus:  1, 2048, 2048, 0, J, Ihren Namen, Ihre E-Mail Adresse, Kommentar, F, Passwort, Passwort.

In KGpg klicken Sie nun auf den Button Schlüsselserver in der Werkzeugleiste und wählen im sich öffnenden Fenster Exportieren aus und laden Ihren Schlüssel auf einen Schlüsselserver hoch. Die Voreinstellung hkp://keys.gnupg.net können Sie beibehalten. Sollten Sie noch andere E-Mailadressen besitzen die Sie mit dem gleichen Schlüssel verschlüsseln möchten, klicken Sie auf Ihren Schlüssel mit dem Rechtsklick und wählen Sie Benutzerkennung hinzufügen… aus. KGpg wählt hier dann die neuste E-Mailadresse als Standard aus. Dies können Sie aber ganz einfach ändern, indem Sie den Schlüssel öffnen und die alte E-Mailadresse anwählen und mit dem Befehl Benutzerkennung als primäre Kennung festlegen wieder zurücksetzen.

Signierte E-Mail erscheinen in KMail grün

Nun öffnen Sie KMail und gehen auf Einstellungen > KMail einrichten… . Klicken Sie dort in Identitäten auf diejenige mit der entsprechenden E-Mail Adressen und wählen Sie dann Ändern. Im Reiter Kryptographie wählen Sie unter OpenPGP-Signaturschlüssel und OpenPGP-Schlüssel zum Verschlüsseln den jeweiligen Schlüssel aus den wir eben erstellt haben. Bestätigen Sie die Einstellungen.

Im KMail Einstellungsfenter gehen Sie nun auf Sicherheit und dann in den Reiter Nachrichten erstellen. Wählen Sie nur die Punkte Verschlüsselungschlüssel immer zur Bestätigung anzeigen und Nachrichten beim Speicher als Entwurf niemals signieren/verschlüsseln an. Nun sind alle Einstellungen vorgenommen. Wenn Sie Ihre Mails signieren oder verschlüsseln möchten finden Sie die Buttons im Editierfenster der Mails.

Bitte beachten Sie das Sie ihren Privaten Schlüssel NIE verlieren dürfen, da Sie ansonsten Ihre E-Mails nicht mehr entschlüsseln können. Sichern Sie Ihn deshalb an einer sicheren Stelle. Ausdrucken geht auch.

Wenn Sie jemanden eine verschlüsselte Mail schicken, so benötigen Sie den öffentlichen Schlüssel von ihm. Diesen können Sie auf dem Schlüsselserver finden wenn er dort hochgeladen wurde oder Sie müssen Ihn fragen das er ihn Ihnen zukommen lässt. Diesen müssten/sollten Sie dann in Kgpg noch mit Ihrem Schlüssel signieren das sie ihm auch trauen. Bitte signieren Sie nicht alle Keys die Sie bekommen. Überprüfen Sie diese ob Sie auch wirklich echt sind. Nachfragen oder den Fingerabdruck des Keys überprüfen.

Kleine Vorstellung von Blogilo

Seit KDE 4.4 liegt bei KDE auch die Blogsoftware Blogilo bei. Sie erlaubt es einem, seine Blogeinträge zu verwalten ohne das Webfrontend des jeweiligen Systems nutzen zu müssen. Unterstützt werden WordPress, Blogspot, MovableType, MetaWeblog sowie Blogger 1.0. Je nach System kann Blogilo noch nicht alle Funktionen nutzen. Am besten schneidet hier noch WordPress ab. Die restlichen sollten aber noch folgen.

Der größte Vorteil von Blogilo liegt wohl darin, das man seine Blogeinträge erst einmal lokal speichern kann. Dies ist praktisch wenn man zurzeit nicht online ist. Blogilo selber arbeitet seit Version 1.0.1 weitestgehend stabil. Es sollte sich als Paket in jeder größeren Distribution finden lassen.

Komplett abschaffen kann Blogilo das Webfrontend aber noch nicht. Zwar kann man mit Blogilo sehr schön Einträge schreiben, nur die Verwaltung dieser, sowie der Kommentare und hochgeladenen Medien müssen noch über die Weboberfläche des Anbieters gemacht werden. Zwar kann man mit Blogilo Bilder und Medien hochladen, allerdings bietet das WordPressfrontend einige Features die in Blogilo noch fehlen. Auch scheint Blogilo sich manchmal etwas störrisch zu verhalten. Wird ein Artikel um 10:00 Uhr zum publizieren an WordPress geschickt, ist er auf dem Webfrontend für 2 Std. früher geplant. Wieso das so ist konnte ich leider nicht herausfinden.

Alles in allem hat Blogilo einen guten Ansatz, ist aber in vielen Teilen, besonders bei WordPress, noch ausbaufähig. Solange werde ich vorzugsweise noch auf das Webfrontend setzen aber Blogilo weiterhin im Auge behalten.

=-=-=-=-=
Powered by Blogilo

Schrift in KDE optimieren

Was bei fast jeder Linuxdistribution zu Problemen führt ist die Schriftart. Mal ist sie zu groß / klein, verschwommen / verpixelt etc. Es scheint teilweise reines Glück zu sein die richtige Einstellung zu finden. Hier zeige ich Ihnen zwei Lösungen für das Problem. Jedes hat seine Vor- und Nachteile.

Lösung 1

Wenn Sie im besitzt einer Windows Lizenz sind laden Sie sich einfach die Windows TrueType Fonts herunter. In openSUSE macht dies das RPM Paket fetchmsttfonts. Dazu gehört auch das Paket pullin-msttf-fonts. Ersteres wird beim ersten Update automatisch installiert. Das zweite dient nur als Platzhalter für die Schriften. Nach einem Neustart der Oberfläche sollten Sie nun eine schöne Schriftart haben. Eventuell müssen Sie in den Systemeinstellungen noch die DPI Einstellungen erzwingen und die Kantenglättung aktivieren und einstellen. Dies ist im Endeffekt nicht viel Arbeit hat aber zwei Nachteile:

  • Sie benötigen eine Windows Lizenz (wenn Sie einen Fertig-PC mit vorinstallierten Windows gekauft haben sollte diese Vorhanden sein)
  • wenn Sie Wert auf ein Windows Freien PC setzen, haben Sie immernoch die Schriften installiert.

Lösung 2

Hier gibt es nun eine etwas umständlichere Lösung. In den meisten Distributionen sind die freetype Bibliotheken mitgeliefert. Diese ermöglichen es wie die TrueType Fonts Subpixil Hinting. Diese Technik ist von Apple patentiert, weswegen viele Distributionen diese Technik aus der Bibliotheken entfernen. Laut Wikipedia sind die entsprechenden Patente abgelaufen. Laut offizieller Seite wurden die Patente in Version 2 umgangen so dass es keine Probleme geben sollte. Trotzdem handelt es sich hier um eine Grauzone. Die entsprechenden Pakete finden Sie bei openSUSE unter http://opensuse-community.org/SubpixelHinting. Nach dem installieren gehen Sie in die Systemeinstellungen > Erscheinungsbild > Schriftarten und stellen die Schriftart Sans (od. ähnlich zb. Dejavu Sans) auf die Schriftart Liberation Sans. Falls nicht vorhanden einfach nachinstallieren. Eventuell müssen Sie die DPI Zahl erzwingen. In den meisten Fälle auf 96 DPI. Bei Kantenglättung verwenden klicken Sie auf Aktivieren und unter Einrichten wählen Sie nur Sub-Pixel-Hinting verwenden aus mit dem Wert Vollständig. Jetzt alle Änderungen bestätigen. Nach dem Neustart von KDE sollte nun alles in einer angenehmen Schriftart erscheinen. Diese Lösung hat folgende Vorteile:

  • keine Windows Lizenzen nötig

Anmerkung: Natürlich müssen Sie nicht die Liberation Schriftart verwenden. Sie können auch eine andere Schriftart verwenden. Die ist Geschmackssache.

Das Plasmoid Server-Status

Serverstatus Plasmoid

Heute habe ich ein kleines aber sinnvolles Plasmoid namens Server-Status gefunden. Es macht im Endeffekt nichts anderes als Rechner, Handys bzw. alles was eine Netzwerkkarte hat anzupingen. Ist dies Erfolgreich stellt es dies mit einem frei definierten Icon dar. Ist das anpingen nicht erfolgreich ändert sich das Icon. So kann man sehen ob der Server erreichbar ist oder Probleme macht. Wie das Foto zeigt in der Recher „iMac“ zzt. nicht erreichbar. So kann man davon ausgehen das der Rechner ausgeschaltet ist.

Die Einstellungen für das Plasmoid sind schnell vorgenommen.In den Einstellungen kann man mit dem Knopf  Add Button einen neuen Rechner hinzufügen. In der Leiste Host: kann eine IP Adresse oder der Name des PCs angegeben werden. Auch kann der Intervall bis zum nächsten Ping eingetragen werden sowie die Anzahl der Pings.

Das Programm ist zu finden unter http://kde-apps.org und in dem openSUSE KDE Community Repo.

Filter in KMail erstellen

Irgendwann ist es soweit und das Postfach quillt jeden Tag wenn man nach der Arbeit / Schule nach hause kommt über. Viele Mails von Webforen, Mailinglisten, Newslettern etc. gillt es zu sortieren bzw. nach von einem sinnvollen Inhalt zu durchsuchen. Oftmals verpasst man die wichtige E-Mail eines Verwandten oder Freundes. Dies alles lässt sich alles vermeiden indem die Mails von KMail filtern und sortieren lässt.

In unserem Beispiel haben wir eine Mailingliste abonniert und sind in zwei Foren angemeldet die einem eine Nachricht schicken wenn jemand auf einen Post geantwortet hat. Dazu kommen dann noch die normale private E-Mails. Damit nur die privaten E-Mails  im Posteingang liegen wollen wir nun zwei Filter anlegen und die Mails in zwei Extraordner sortieren.

Als erstes erzeugen Sie zwei neue Ordner. Dazu klicken Sie in der Baumstruktur auf den Lokalen Ordner mit einem rechtsklick und dann auf Neuer Ordner … . Geben wir dem Ordner den Namen Forum. Hier werden später die E-Mails der Foren gespeichert. Dann erstellen wir noch einen zweiten Ordner den wir den Namen der Mailingliste geben.

Nun klicken Sie in der Adressleiste Einstellungen > Filter einrichten an. In dem sich öffnen Fenster klicken Sie unten links auf den entsprechenden Button um einen neuen Filter anzulegen. Diesen nennen wir Forum. Gehen wir davon aus das die beiden Foren Ihnen die Benachrichtigungen mit den E-Mail Adressen noreply@forum1.de und no-reply@forum2.de zuschicken. Klicken Sie um mehrere Adressen in dem Filter zu verwenden den Auswahlknopf Trifft auf eines der Folgenden zu. Wählen Sie in den darunter bereitgestellten Filterbedingungen in der ersten Spalte Von aus in der mittleren enthält und in der letzten forum1.de. Das gleiche machen Sie mit forum2.de Sind keine Zeilen vorhanden so können Sie diese mit dem Mehr Button hinzufügen. Zu viele entfernen Sie mit dem Weniger Button. Nun haben wir dem Filter gesagt was er Filtern soll. Nur weiß er noch nicht was er damit machen soll. Dies sagen wir ihm in dem Feld Filteraktionen. Klicken Sie hier im Auswahlfeld die Option In Ordner verschieben an und wählen Sie mit dem durchsuchen Button den Ordner Foren aus. Nun gehen Sie in den  Reiter Erweitert und kontrollieren ob die Option Diesen Filter auf eingehende Nachrichten anwenden ausgewählt ist. Ist dies der Fall können Sie wieder in den Reiter Allgemein zurückkehren.

Nun erstellen Sie einen zweiten Filter und nennen Sie Ihn Projekt1mailingliste. Wir gehen davon aus das die Mails der Mailingliste immer an mailingliste@leberwurstbrot.de geschickt werden. In diesem Falle wählen wir in den Filterregeln in der ersten Zeile An aus. In der mittleren Zeile ist gleich und in der letzen Zeile die E-Mail Adresse mailingliste@leberwurstbrot.de. Überprüfen Sie auch hier im Reiter Erweitert die Einstellung. Nun speichern Sie die Einstellungen ab mit einem Klick auf Anwenden bzw. OK. Bitte beachten Sie das die E-Mails die sich schon im Posteingang befinden von den Filterregeln ausgeschlossen sind und nur neue E-Mails gefiltert werden. Sie können die schon im Postfach befindlichen E-Mails markieren und mit mit einem Rechtsklick auf Filter anwenden > Alle Filter anwenden auch sortieren.

Wie Sie sicher bemerkt haben lassen Sich mit den anderen Filtern noch weitere interessante Möglichkeiten erschließen seine Mails zu sortieren. So ist es Möglich die E-Mails auch nach bestimmten Inhalten zu sortieren. Wenn Sie von der gleiche E-Mail zum Beispiel normalen von Mensch geschrieben Text bekommen und automatisch generierte Text die immer den gleichen Wortlaut bzw. gleiche Wortteile haben können Sie diese auch getrennt filtern.

KWake on Lan

Kwake on Lan

Da GUIs eine schöne Sache sind gibt es für (fast) jedes Terminalprogramm auch eine kleines Programm mit Oberfläche. Ein kleines aber einfaches Tool ist KWake on Lan. Es startet PCs die WOL unterstützen über das Netzwerk.

Siehe dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Wake_On_LAN. Die meisten halbwegs neuen Mainboards für AMD und Intel Prozessoren unterstützen diese Technik.

Bei Kwake on Lan handelt es um ein in Phyton geschriebenes Programm das Sie von der offiziellen Seite http://dev.sharpley.org.uk/page/software/kwakeonlan als Source Tarball herunterladen können. Das Programm können Sie ganz einfach nach dem entpacken mittels ./kwakeonlay.py starten.

Die Bedienung erschließt sich jeden eigentlich von selbst. In die Zeile wird die MAC Adresse des zu startenden PCs eingeben und kann mit dem Speichersymbol mit einem Namen gespeichert werden.

Leider lässt das Programm keine Änderungen nach dem speichern zu. Sie können die Config Datei aber einfach editieren. Die Config Datei befindet sich unter ~/.kde4/share/config/kwakeonlan.

Sondertasten in KDE nutzen

Nachdem ich mir eine neue Cherry Tastatur mein eigen nenne kann, möchte ich natürlich auch die Sondertasten nutzen. Sondertasten zuzuweisen sind in KDE 4 kein großes Problem mehr. Dazu sind nur 2 Schritte nötig.

Gehen Sie zuerst in die Systemeinstellungen unter Tastatur & Maus > Globale Kurzbefehle. Dort können Sie die Sondertasten für amaroK festlegen. Klicken Sie dazu z.B. unter Wiedergabe/Pause das nebenstehende Dropdown Menü an und dann auf das Feld Benutzerdefiniert. Nun klicken Sie auf das nebenstehende Feld und dann die entsprechende Taste auf der Tastatur der Sie den Befehl zuordnen möchten. Dies machen Sie mit allen Tasten den Sie amaroK  zuorden möchten.

Nun fehlen noch die Tasten für die Programmaufrufe. Gehen Sie dazu in die Systemeinstellung unter Tastenkombinationen und klicken Sie in der linken Seite den Ordner KMenuEdit an. Dort legen Sie unter Neu > Globaler Kurzbefehl > Befehl/Adresse einen neuen Eintrag an. Das Kommentarfeld ist optional. Unter dem Reiter Auslöser klicken Sie das Feld an und drücken die zu bestimmende Taste. Unter dem Reiter Aktion tragen Sie das Programm ein das gestartet werden soll.

Sollten Sie im Besitz der Cherry JK-0100 sein können Sie auch direkt diese Konfigurationsdatei übernehmen. Kopieren Sie den Text in KWrite oder ähnlichen und speichern Sie sie als

cherry.khotkeys

ab und importieren Sie sie in den Systemeinstellungen unter Tastenkombinationen. Den Eintrag finden Sie unter Bearbeiten > Importieren.

[Data]
DataCount=1

[Data_1]
Comment=KMenuEdit Global Shortcuts
DataCount=4
Enabled=true
Name=KMenuEdit
SystemGroup=1
Type=ACTION_DATA_GROUP

[Data_1Conditions]
Comment=
ConditionsCount=0

[Data_1_1]
Comment=Kommentar
Enabled=true
Name=Suchen
Type=SIMPLE_ACTION_DATA

[Data_1_1Actions]
ActionsCount=1

[Data_1_1Actions0]
CommandURL=http://google.com
Type=COMMAND_URL

[Data_1_1Conditions]
Comment=
ConditionsCount=0

[Data_1_1Triggers]
Comment=Einfache_Aktion
TriggersCount=1

[Data_1_1Triggers0]
Key=Search
Type=SHORTCUT
Uuid={d03619b6-9b3c-48cc-9d9c-a2aadb485550}

[Data_1_2]
Comment=Cherrytastatur Multimediataste
Enabled=true
Name=amaroK
Type=SIMPLE_ACTION_DATA

[Data_1_2Actions]
ActionsCount=1

[Data_1_2Actions0]
CommandURL=kde4-amarok.desktop
Type=MENUENTRY

[Data_1_2Conditions]
Comment=
ConditionsCount=0

[Data_1_2Triggers]
Comment=Simple_action
TriggersCount=1

[Data_1_2Triggers0]
Key=Tools
Type=SHORTCUT
Uuid={9d7505b6-ea2b-484b-a397-42778927a1b0}

[Data_1_3]
Comment=Cherry Multimediatastatur
Enabled=true
Name=KCalc
Type=SIMPLE_ACTION_DATA

[Data_1_3Actions]
ActionsCount=1

[Data_1_3Actions0]
CommandURL=kde4-kcalc.desktop
Type=MENUENTRY

[Data_1_3Conditions]
Comment=
ConditionsCount=0

[Data_1_3Triggers]
Comment=Simple_action
TriggersCount=1

[Data_1_3Triggers0]
Key=Calculator
Type=SHORTCUT
Uuid={aa08dd18-2b8b-4cfd-afda-b50843f38820}

[Data_1_4]
Comment=Cherrytaste für Mailprogramm
Enabled=true
Name=KMail
Type=SIMPLE_ACTION_DATA

[Data_1_4Actions]
ActionsCount=1

[Data_1_4Actions0]
CommandURL=kde4-KMail.desktop
Type=MENUENTRY

[Data_1_4Conditions]
Comment=
ConditionsCount=0

[Data_1_4Triggers]
Comment=Simple_action
TriggersCount=1

[Data_1_4Triggers0]
Key=Launch Mail
Type=SHORTCUT
Uuid={f2d24e1c-1342-4720-ae5e-e31cc493db80}

[Main]
AllowMerge=false
Version=2

Lesezeichen in Konqueror importieren

Bestimmt kennen Sie das Problem, das Sie nachdem Sie auf einen anderen Browser umgestiegen sind, Ihre Lesezeichen auch mitnehmen möchten. Mit Konqueror ist dies kein Problem. Nur die Option dazu ist ein wenig Versteckt. Um von Opera und Firefox die Lesezeichen zu importieren gehen Sie im Konqueror auf Lesezeichen > Lesezeichen bearbeiten. In dem sich öffnenen Fenster klicken Sie in der Programmleiste auf Datei > Importieren > Opera-Lesezeichen importieren bzw. auf Mozilla-Lesezeichen importieren für die Firefoxnuter. Wählen Sie die Opera-Option aus, öffnet sich ein Dateiauswahlfenster das bereits den Einstellungsordner von Opera geöffnet hat. Ansonsten finden Sie Ihn unter $HOME/.opera/ Wählen Sie einfach die Datei bookmarks.adr aus und bestätigen Sie dies. Firefoxnutzer klicken sich durch den Ordner firefox. Nun erscheint ein Ordner mit einer einmaligen BenutzerID indem sich die Datei bookmarks.html befindet (Beispiel: %HOME/.mozilla/firefox/qcn1momz.default/). Diese wählen Sie an und bestätigen dies. Nun sind die Lesezeichen auch im Konqueror verfügbar.

Oxygen Dekorationstipp

Fenster und Titel sehen getrennter aus

Ein kleiner Tipp den ich auch erst seit kurzen kenne. Er bezieht sich auf die Fensterdekoration Oxygen, dass das Standarddesign in KDE 4 ist. Was mich immer störte war die fehlende Abgrenzung zwischen Titelleiste und dem Fenster selber. Ab KDE 4.4 ist dies nun möglich. Wie dies aussieht können Sie auf dem nebenstehenden Bildschirmfoto sehen (Draufklicken zum vergrößern).

Um die Leiste anzuschalten rufen Sie die Systemeinstellungen auf. Wählen Sie dann das Einstellungsmodul Erscheinungsbild > Fenster an. Dort wählen Sie falls nicht geschehen das Oxygen Design aus. Klicken Sie nun in den Dekorations-Einstellungen unter Feinheiten das Häkchen „Trenner zwischen Titelleiste und Inhalt des aktiven Fensters einfügen“ an. Nun nur noch die Einstellungen speichern und das war es auch schon.