Archiv der Kategorie: OnTour

Kurzer Rückblick zur FrOSCon 2013

froscon13Da ich dieses Jahr arbeitsbedingt Samstag verhindert war, konnte ich nur am zweiten Tag an der FrOSCon teilnehmen. Zum Glück sprang Jörg Stephan noch kurzfristig ein und organisierte einen openSUSE Stand (unter anderem mit ZFS auf openSUSE)

Da es am Sonntag erwartungsgemäß ruhig war, zog ich auch meine Runden und quatsche eine Runde mit den Leuten von Magiea sowie Arch Linux. Letztlich habe ich es sogar noch zu zwei interessanten Vorträgen geschafft. Besonder der Talk von Uwe Ziegenhagen – Python und LaTeX vereint fand ich sehr interessant. Sollte ich mal wieder Luft haben, werde ich mir dies auf jedenfall mal genauer ansehen.

Ansonsten gibt es meinerseits nicht viel von der FrOSCon zu berichten. Sollte nichts dazwischen kommen sehen wir uns im November 2013 auf der OpenRheinRhur.

Chemnitzer Linux Tage 2013

openSUSE Stand
openSUSE Stand

Das waren sie schon wieder. Die Chemnitzer Linux Tage 2013. Dieses Jahr wie immer gut besucht. Gefühlt sogar etwas mehr als letztes Jahr, was vielleicht auch an dem dieses mal offenen Vortagsprogramm lag, welches inhaltlich wesentlich ausgewogener war. Und natürlich habe ich mir vorgenommen ein paar Vorträge zu besuchen, was letztlich dann doch nur in einem geendet ist (der dann aber auch wirklich interessant war).

Der openSUSE-Stand war die beiden Tage gut besucht, wohl auch weil wir uns den Stand zusammen mit ownCloud geteilt haben. ownCloud ist ein OpenSource Projekt welches von der ownCloud Inc. maßgeblich gefördert wird. Das Projekt erstellt eine Softwarelösung auf Basis von PHP, SQLite / MySQL, die es erlaubt, dass jeder seinen eigenen Cloudspeicher, ähnlich wie Dropbox einrichten kann und auf seinen eigenen Server(n) laufen lässt. Dies kann unter anderem auch auf einem Rapsberry Pi geschehen.

wildes Weltraumspektakel gegen Ende der CLT
wildes Weltraumspektakel gegen Ende der CLT

Alexander Graf brachte am Samstag im Zuge seines ARM Vortrags auch noch einiges an Hardware unter anderem ein Chromebook von Google mit, welches allerdings auch von SD-Karte ein openSUSE booten konnte.

Am Fedora-Stand konnte man eine 3D-Drucker bei der Arbeit beobachten, der im Akkord Fedora Logos, Bausteine, Trillerpfeifen und andere Modelle produzierte.

Letztendlich waren wir mit der CLT wieder sehr zufrieden. Die Organisation hat auf der Seite der CLT super geklappt. Nur das Wetter wollte nicht so wirklich mitspielen. Letztes Jahr konnten wir noch mit dem T-Shirt draußen herumlaufen. Dieses Jahr war es da doch ein wenig kälter.

International Day for Privacy 2013

idp13Heute ist, wie schon in verschiedenen Medien berichtet, der Tag für Datenschutz und Privatsphäre  Im Zuge dessen gab es in mehreren Städten Kundgebungen und Demonstrationen. Unter anderem auch in Düsseldorf, wo ca. 50 bis 60 Leute für die Privatsphäre bei eisigen Temperaturen auf die Straße gingen. Neben zwei Kundgebungen, in der Altstadt sowie vor dem Landtag, wurde Passanten mit Flugblättern aufgeklärt was sich hinter Acta und INDECT verbirgt. Einer der Redebeiträge kann hier nachgelesen werden.

Dies war die FrOSCon 2012

openSUSE Stand auf der FrOSCon

Mit ein wenig Verspätung noch ein kleiner Bericht von der diesjährigen FrOSCon die letztes Wochenende in der Hochschule St. Augustin stattgefunden hat.

Michal Hrušecký von SUSE hielt im DevRoom einen Vortrag / Workshop über den openBuild Service und auch der der Stand war im großen und ganzen gut besucht. Wir hatten auf einem Rechner das neue openSUSE 12.2 RC2 installiert, das auch bis Sonntag Abends ohne Probleme lief (dazu später mehr). Da die neue openSUSE Release die Tage erscheint, haben wir nicht so viele DVDs an die Leute gebracht. Zum Glück hat sich noch jemand gefunden der welche an Schulungsklassen weitergeben kann. So musste ich nicht auf 100 openSUSE DVDs sitzen bleiben.

Samstag Abends gab es dann wieder das bekannte Grillen auf dem Hof in der Hochschule. Traditionellerweise natürlich wieder mit gutem Wetter und Diskussion mit den Leuten vom invis Server Projekt.

Sonntag Nachmittags war es erwarungsgemäß sehr ruhig, so das wir kurz gegen Ende der Confernce noch ein wenig am Demorechner gepspielt haben. So haben wir mal ausprobiert ob rm -rf / wirklich vom System abgefangen wird. Und ja es bricht wirklich ab mit der Meldung:

# rm -rf /
rm: it is dangerous to operate recursively on '/'
rm: use --no-preserve-root to override this failesafe

Wärend

#rm -rf /*

jedoch das System sofort ins Nirwana schickt.

Subjektiv war wohl etwas mehr los als letzes Jahr, was eventuell auch durch das etwas durchwachsene Wetter geschuldet war.  Mit der Club Mate hatte man sich dieses Jahr wohl etwas verschätzt. Schon Nachmittags mussten neue Kästen organisiert werden, da die Reserven zur Neige gingen. Sonntag dann aber wieder mit voller Bestückung.

 

FrOSCon rückt näher

Wie jedes Jahr findet auch diesen Monat, genauer gesagt am 25ten und 26ten, die FrOSCon in St. Augustin statt. Auch openSUSE wird wieder dabei sein. Allerdings suche ich noch ein paar Leute die sich mit um die Standbetreuung kümmern möchten.

Wenn du also um die oben genannten Tage Zeit und Lust hast openSUSE und Open Source zu Promoten dann melde dich einfach bei mir. Ich sorge dann dafür das du auch ein Austellerticket bekommst. Kontaktdaten findest du im Impressum oder auf meiner Wikiuserpage: http://en.opensuse.org/User:Liquidsky89

LinuxTag Berlin nimmt Fahrt auf

openSUSE Community Stand

Wie letzes Jahr bin ich auch dieses Jahr (auch dank dem openSUSE Travel Support Program) wieder bei den Berliner Linuxtagen dabei.

Dieses Jahr haben wir den Stand etwas offener gestaltet so das wir uns mit den Leuten etwas familiärer Unterhalten können. Auch sind einige Talks geplant rund um ownCloud, Colour Managment und AppArmor.

Natürlich gibt es bei uns auch das berühmte openSUSE Bräu sowie DVDs, Sticker und anderen Stuff. Aus der Community sind auch genug Leute vor Ort wenn Ihr Fragen habt.

Oyranos ist dieses Jahr auch an unserem Stand mit vertreten; der Hauptentwickler steht ach hier für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Wer also interesse hat, der LinuxTag ist noch bis einschließlich Samstag offen. Ihr findet uns in der zweiten Halle direkt links der zweite Stand. Wir sehen uns dort.

Besuch auf der Sigint 2012

Fairydust und Pesthörnchen

Kurz vor den LinuxTagen in Berlin hat es mich nochmal nach Köln geschlagen für einen Besuch bei der Sigint. Die Sigint ist eine Konferenz rund um das Thema Netzpolitik und Kultur. Angefangen hat sich schon gestern und geht noch bis morgen abend. Leider habe ich nur heute Zeit sie zu besuchen.

Stilecht wurden vor dem Mediapark in Köln die Pesthörnchenflagge gehisst und die Fairydust Rakete aufgebaut. Der Eintritt für einen Tag beträgt 30 Euro. Die Karte für alle drei Tage schlägt mit 60 Euro zu buche.

Inhaltlich habe ich mir Vorträge über den Staatstrojaner, Hackerethik, dem Urheberrecht, sowie über das noch junge Projekt anykey0x angesehen, welchen ich auch inhaltlich am Interessantesten fand. Letzteres ist ein Openhardware Projekt, welches ähnlich wie Arduino eine programmierbare Hardwareplatform anbietet, allerdings wesentlich mehr Leistung hat und zudem wesentlich kleiner ist. Leider muss man die SMD-Teile selber zusammenlöten was für Lötanfänger wohl etwas schwierig sein wird bzw. ein Lötkolben vorhanden sein muss. Dies liegt im großen und ganzen an den harten Regularien der EU für elektronischen Geräte, die gerade junge Projekte und Firmen vor große Hürden stellt, angefangen von dem CE Zeichen bis zur späteren Entsorgung.

Nach einem etwas trägen Podiumsgespräch über das Urheberrecht, sitze ich nun in der Lounge bei einer Flasche Club-Mate Cola und werde mich nachher noch auf der Samstagabend Party sehen lassen. Vorher geht es aber noch in die Vorträge über VDS und die Analyse eines RFID-basierten bargeldosen Bezahlsystems anschauen.

Chemnitzer Linux Tage 2012

Jos in seinem Element

Wie Jos schon in seinem Blogpost berichtet hat, waren die Chemnitzer Linux Tage auch dieses Jahr wieder erfolgreich gewesen. Von den Gesprächen mit den Interessenten ging es im groben meistens um die neue 12.1 Release und welche neuen Features diese bietet. Auch kamen einige zu uns weil sie Probleme mit ihren Rechnern / Laptops hatten. Teilweise konnten wir auch dort helfen. Insgesamt was mir komisch vorkam, dass einige Leute bei uns die Übersetzung von openSUSE 12.1 bemängelten, was ich allerdings in den Szenarien nicht ganz nachvollziehen kann.

Da wir bei uns am Stand die von SUSE gesponserten T-Shirts und das openSUSE Bräu gegen eine geringe Spende an die Leute verteilt haben, konnten wir die gesammte Summe von 250 bis 300 Euro an die Organisatoren der Chemnitzer Linux Tage weitergeben.

Auch Klaas Freitag war bei uns mit bei der Partie und hat das ownCloud Projekt mit vorgestellt, welches er hauptberuflich mitentwickelt. Hier ist in der nächsten Zeit wohl auch noch mehr aus dem Projekt zu erwarten.

Mal so am Rande: Skuril war die Reperatur eines ThinkPad Edge 520 mit Intel Centrino N 1000 W-LAN Chipsatz der auch nach 2 Stunden gebastel nicht laufen wollte. Erst nachdem wir zwei mal das Kernel neu installiert haben und das acer_wmi Modul geblacklistet wurde funktionierte dieses. Warum es beim ersten mal nicht klappte? Keine Ahnung. Anmerken möchte ich auf jedenfall die unendliche Geduld der Praxis Dr. Tux die sich (zeitweise mit mir) mit dem Problem auseinandergesetzt hat.

Nebenstehend noch das Foto des kläglichen Versuches mit dem fedora Projekt zusammen die fedora-Flaggen aufzuhängen. 😉 Und ich sagte noch irgendwie sieht das Logo komisch aus. Das umdrehen ging dann zum Glück schnell.

Dieses Wochenende: Chemnitzer Linux Tage 2012

Dieses Wochenende starten in Chemnitz der gleichnamigen Linuxtage. Meinerseits wird dieses Jahr wieder vor Ort sein. Ihr findet mich (falls Ihr mich sucht), wie letzes Jahr am openSUSE / Oyranos Stand.

Anders wie letztes Jahr werde ich mir allerdings die Zeit nehmen und ein paar Vorträge anschauen. Da dieses Jahr das Hauptaugenmerk der Vorträge auf das Linuxkernel gelegt wurde, was auch den Slogan dieses Jahres andeutet „Kernelkraft und erneuerbare Synergien“, ist mein Besuchsprogramm in der Hinsicht mit ein paar Vorträgen gefüllt.

In diesem Sinne, bis Samstag oder Sonntag.

Bericht von der OpenRheinRuhr 2011

openSUSE Stand

Nun, gut ausgeschlafen, ein kleiner Bericht von meiner Seite von der OpenRheinRuhr. Sebastian Siebert hat auch schon eine guten ausführlichen Bericht geschrieben.

Die beiden Tage waren insgesamt gesehen erfolgreich. Der Stand war immer gut besucht, was wohl auch an den beiden WeTabs lag die jeweils mit PlasmaActive bespielt waren und zum experimentieren einluden. Auch der Rechner mit openSUSE 12.1 RC2 + Updates zog einige Interessenten (auch von anderen Distributionen) zu unseren Stand.

Samstag Abend gab es wie auch letztes Jahr das Social Event. Dieses mal mit dem PizzaProxy 2.0 der weitaus besser funktionierte, da diesmal die Pizzarien exklusiv nur für die ORR geliefert haben. Auch habe ich mich gefreut das mir Stephan Schäfer endlich sein Buch signieren konnte. Danke an dieser Stelle für die originelle Signatur. 😉

WeTabs mit PlasmaActive

Auch Thomas Groß von teegee war mit auf der ORR und und präsentierte das LAX Softwarepaket. Schön war, das wir mit LAX, invis Server und FSP, die alle openSUSE in Ihren Produkten benutzen, in einer Reihe standen, so das wir im Falle von spezielleren Fragen immer an den nächsten weitergeben konnten.

Inhaltlich konnten wir an den Gesprächen merken, dass viele von ubuntu nach openSUSE gewechselt sind oder wechseln möchten, da ihnen Unity und das System im Allgemeinen nicht mehr gefällt.

DVDs konnten wir etwa um die 100 Stück verteilen. Viele haben keine mitgenommen da die Tage eh die nächste Version der Distribution herauskommt.

Die zwei Tage haben Spaß gemacht und es war schön alte Bekannte zu treffen. Wir sehen uns, sollte nichts dazwischen kommen, nächstes Jahr wieder auf der ORR. Vorher trifft man mich aber auch auf den Chemnitzer Linux Tagen an.