Archiv der Kategorie: openSUSE

Ununseptikum für openSUSE

Nach der lustigen Betitelung meines Blogs unter http://de.opensuse.org/In_der_Presse ist mir nach einiger Zeit aufgefallen, dass man nach jeder Neuinstallation von openSUSE im Endeffekt immer die gleichen Dinge macht. Unter anderem:

  • Packman Repo einbinden
  • Codecs installieren
  • Updates einspielen
  • wichtige Programme nachinstallieren

Jedesmal sind solche Arbeiten ziemlich lästig, da man sich alles irgendwo wieder zusammen suchen muss. Um diese ganze Prozedur etwas zu beschleunigen habe ich ein Script geschrieben, dass einem die ganze Arbeit abnimmt. Es installiert die neuesten Updates, bindet das Multimedia Repository Packman ein und installiert alle notwendigen Codecs um auch mp3 und andere Formate abzuspielen. Vor dem Beginn der Installation hat man die Möglichkeit einige Pakete an und abzuwählen.

Die Benutzung ist natürlich auf eigene Gefahr. Benutzen Sie das Script nur bei einer noch frischen Neuinstallation. „Normalerweise“ sollte es auch später risikolos sein. Allerdings habe ich dies vorher nicht ausprobiert, da jeder sein System in Nachhinein anderen konfiguriert.

Download: ununseptikum-12.1-1.1.2.sh.tar.gz (alte Version)

(Die aktuelle Version finden Sie unter der openSUSE Seite meines Blogs.)

HOWTO

Laden Sie die Datei herunter und entpacken Sie diese mit:

tar xzvf [Dateiname].tar.gz

Machen Sie das Script ausführbar mit:

chmod +x [Dateiname].sh

und führen Sie das Script als root aus:

su gefolgt von ./[Dateiname].sh

oder

sudo ./[Dateiname].sh

Ich bitte um Kritik, Vorschläge und Ressonanz. 🙂

Distributionsupdate auf openSUSE 12.1 – Erste Erfahrungen

Wieder einmal ist es soweit – in neues Distributionsupdate steht ins Haus. Zum Glück muss nicht, wie bei der letzen Release, rpm zuerst aktualisiert werden sondern man kann hier nach Deaktivierung aller Repos außer OSS und Non-OSS mittels

zypper dup

als root das System mit den neuen Paketen bespielen. Das Update ging eigentlich Problemlos von statten. Ich habe das System bereits einem Update unterzogen und einmal frisch installiert. Folgende Stoplersteine habe ich dabei gefunden:

  • Nach dem Update wollte das das neue systemd aus nicht erklärbaren Gründen einen (nicht installieren) LDAP Server starten und ist deshalb in eine Timeout gelaufen wodurch das Hochfahren sich so lange verzögert das das benutzen von SystemVInit im Endeffekt schneller gewesen wäre.
  • Auch scheint es noch Probleme mit Apper zu geben. So fragt mich openSUSE jede Stunden nach dem root Passwort um Proxy Einstellungen vorzunehmen. Lustigerweise verschwindet das Fenster nach unterschiedlich langer Zeit automatisch wieder. Dies scheint eine Problem mit PolicyKit zu sein. Wurde mittlerweile gefixt.
  • Auch gibt es immer eine Abfrage des root Passworts beim erstellen einer Verbindung. Hier das gleiche Problem mit PolicyKit. Der Bug ist allerdings schon bekannt. Laut Mailingliste ist dies ein Feature, da Netzwerkverbindungen systemkritische Einstellungen sind und nicht von jedem bearbeitet werden sollen. Wird zurzeit diskutiert ob es wieder geändert wird. Workarround und Diskussion ist im Bugtracker zu finden. Wurde mittlerweile mit einem Patch gefixt. Normale User können wieder Netzwerkverbindungen erstellen und bearbeiten.
  • Wenn man zypper im Terminal ausführt und PackageKit noch im Hintergrund läuft lässt es sich nicht immer beenden. Das Problem bestand allerdings auch schon in der Vorgängerrelease. Wurde mit einem Patch bereits behoben.
  • Packman mit xine nicht vergessen und als Backend für Phonon eintragen, ansonsten können keine m4a Musikdateien abgespielt werden. Kann aber auch GStreamer verwendet werden
  • Das neue Programm Apper kann keine heruntergeladen RPMs installieren und stürzt dabei ab. Wurde behoben.
  • Sollte nach einer Neuinstallation des Systems mit seperaten Home Ordner und nachinstallation der benötigten Programme diese ohne Icon bleiben einfach die Icons neu initialisieren. In den Systemeinstellungen > Erscheinungsbild von Anwendungen under Symbole kurz die Gnome Icons auswählen und dann wieder auf die KDE Icons wechseln.
  • Das aktuelle BOINC macht Probleme auf openSUSE 12.1. Hier am besten erstmal auf die Version 6.10.58 zurückgreifen.

Ansonsten läuft das System stabil. Bis auf die kleineren Fehler habe ich bisher keine großen Probleme festgestellt. Meinen Server werde ich erstmal auf der 11.4er lassen in der der Hoffnung das es dafür später noch ein Evergreen geben wird.

Eine Liste von den noch gröbsten Fehlern ist zu finden unter: http://en.opensuse.org/openSUSE:Most_annoying_bugs_12.1

PS: Aus gegebenen Anlass habe ich meinen ownCloud Artikel nochmal überarbeitet.

Bericht von der OpenRheinRuhr 2011

openSUSE Stand

Nun, gut ausgeschlafen, ein kleiner Bericht von meiner Seite von der OpenRheinRuhr. Sebastian Siebert hat auch schon eine guten ausführlichen Bericht geschrieben.

Die beiden Tage waren insgesamt gesehen erfolgreich. Der Stand war immer gut besucht, was wohl auch an den beiden WeTabs lag die jeweils mit PlasmaActive bespielt waren und zum experimentieren einluden. Auch der Rechner mit openSUSE 12.1 RC2 + Updates zog einige Interessenten (auch von anderen Distributionen) zu unseren Stand.

Samstag Abend gab es wie auch letztes Jahr das Social Event. Dieses mal mit dem PizzaProxy 2.0 der weitaus besser funktionierte, da diesmal die Pizzarien exklusiv nur für die ORR geliefert haben. Auch habe ich mich gefreut das mir Stephan Schäfer endlich sein Buch signieren konnte. Danke an dieser Stelle für die originelle Signatur. 😉

WeTabs mit PlasmaActive

Auch Thomas Groß von teegee war mit auf der ORR und und präsentierte das LAX Softwarepaket. Schön war, das wir mit LAX, invis Server und FSP, die alle openSUSE in Ihren Produkten benutzen, in einer Reihe standen, so das wir im Falle von spezielleren Fragen immer an den nächsten weitergeben konnten.

Inhaltlich konnten wir an den Gesprächen merken, dass viele von ubuntu nach openSUSE gewechselt sind oder wechseln möchten, da ihnen Unity und das System im Allgemeinen nicht mehr gefällt.

DVDs konnten wir etwa um die 100 Stück verteilen. Viele haben keine mitgenommen da die Tage eh die nächste Version der Distribution herauskommt.

Die zwei Tage haben Spaß gemacht und es war schön alte Bekannte zu treffen. Wir sehen uns, sollte nichts dazwischen kommen, nächstes Jahr wieder auf der ORR. Vorher trifft man mich aber auch auf den Chemnitzer Linux Tagen an.

OpenRheinRuhr in den Startlöchern

Am Samstag geht es nun endlich los. Die OpenRheinRuhr 2011 öffnet mit einem neuen Rekord von 61 Ausstellern ihr Pforten. Auch openSUSE ist natürlich dabei genauso wie unter anderem invis Server und Mageia. Bei ersterem muss Stefan Schäfer auch endlich hinhalten und mir sein Buch signieren. 😉 Auch auf das ein oder andere Gespräch mit den Mageia Leute freue ich mich schon.

Wenn Sie also an diesem Wochenende in der Nähe von Oberhausen sind oder sonst Lust haben vorbeizukommen finden Sie mehr Infos unter http://openrheinruhr.de. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am openSUSE Stand und beantworten gerne Ihre Fragen rund um das openSUSE Projekt und der Community.

openSUSE Conference 2011 – Vierter Tag

Danke für die tollen Tage.

An dieser Stelle muss ich mich bei SUSE, netways, B1 Systems und aeroaccess als Sponsoren der openSUSE Conference bedanken. Auch dem openSUSE Boosters Team und allen daran Beteiligten für die super Organisation. Die letzten vier Tage waren echt toll. Es war interessant, auch mal die Leute hinter den Namen im IRC oder Mailinglisten zu sehen und mit Ihnen zu sprechen. Gerade Leute die weiter weg wohnen wie Indien oder Griechenland konnte man so einmal persönlich antreffen und sich mit Ihnen austauschen. Ich hoffe das durch diese offen Kommunikation der letzten 4 Tage, sich dies auch positiv auf die Mailinglisten und in der Entwicklung von openSUSE allgemein auswirkt.

Der letzte Tag war, subjektiv gesehen, der ruhigste Tag für mich gewesen. Zwar waren viele Leute anwesend, aber die meisten waren auchl in den Tracks oder in Ihre Projekte vertieft. Neben einigen Vorträgen unter anderem über sax3, dem openSUSE Projekt Meeting und einem Vortrag über LibreOffice, habe ich die Chance noch genutzt, bei dem guten Wetter einen Rundgang durch Nürnberg zu machen.

Nun sitze ich im ICE auf den Weg nach Hause. Es hat zwar Spaß gemacht, aber vier Tage Conference sind doch sehr anstrengend. Trotzdem kann ich für mich letztendlich viel mit nach Hause nehmen und hoffe auf eine genauso gute (wenn nicht sogar bessere) openSUSE Conference 2012.

openSUSE Conference 2011 – Dritter Tag

Am heutigen Tage ging es am Vor- und Nachmittag noch ruhiger vor. Unter anderem gab es eine Gesprächsrunde über den Aufbau der openSUSE Wiki mit Henne Vogelsang sowie eine Ideefindungsrunde wie man den Build Service besser promoten bzw. Entwickler besser ansprechen kann.

OSC gestern Abend

Nach einer kurzen Pause ging es dann über zu der Keynote des heutigen Tages. Micheal Miller Vice President of Global Alliances & Marketing for SUSE hielt mehr eine Frage / Antwort Runde als eine Keynote (was man auch an seinen Themenpunkten sehen konnte). Applaus erntete er, nachdem er erzählt hatte, dass er von openSUSE begeistert ist und dies als Hauptbetriebssystem verwendet. Auch seine Kinder sind mittlerweile begeisterte openSUSE Nutzer. Die Fragen bezogen sich in vielen Fällen auf die Interaktion zwischen SUSE als Firma und der Community. Zur Gründung einer Foundation sagte Miller, dass der Verkauf von Novell an Attachmate und die Ausgliederung von SUSE aus Novell viel Arbeit und Zeit gekostet hatte, so dass sich die Gespräche rund um die Foundation erstmal im Hintergrund standen, man aber immer noch von seiner Seite daran interessiert ist jene zu Gründen. Leider stehen dem entgegen noch viele Probleme die erst gelöst werden müssen.

GameBoy Classic mit der DJ Software

Nach dem obligatorischen Mittagessen beim Italiener (Pizza war übrigens sehr gut), schaute ich mir den Workshop über das Benutzen des osc-Clients an. Gegen Ende entwickelte sich daraus eine interessante Diskussion über diejenigen Funktionen und des Aufbaus des Build Services.

Nach der Kaffeepause folgte, besonders für mich interessant, ein Vortrag über Hackerspaces. Neben einem Interessanten Vortrag über Open Hardware und Entwicklungen aus dem Hause brmlab, dem hiesigen Hackerspace aus Prag machte mit uns einen virtuellen Rundgang durch jenem.

Besonders für die Künstler unter uns interessant, wurde in der Haupthalle ein Vortrag über 8-Bit Musik gehalten. So hatte eine handvoll Leute die Möglichkeit an einem GameBoy Classic ihre eigenen Synthiesong einzuprogrammieren. Lustigerweise kamen am Ende sogar recht gut anhörbare Loops bei heraus, die jeder dann auf der Bühne präsentiert hat.

Zurzeit laufen noch einige kleine Fünf-Minuten-Talks, bis dann um 20:00 ein Konzert mit 4-Bit GameBoy Musik folgt.

openSUSE Conference 2011 – Zweiter Tag

Das mit dem guten Wetter hätte ich wohl gestern nicht schreiben sollen. Kurz nach dem Blogpost begann es zu Gewittern begleitet von starkem Niederschlag. Dafür war es am heutigen Tag wieder angenehm warm bei Sonnenschein.

Die Highlights dieses Tages waren unter anderem die Keynote von Greg-Kroah Hartmann, der uns etwas über openSUSE Tumbleweed berichtete. Sein Hauptaugenmerk aber legte er auf die Kernelentwicklung und zeigte uns einige Zahlen und Einblicke in jene.

Im laufe des Tages nahm ich an einigen Diskussion des openSUSE Ambassador und dem openSUSE Marketing Team teil. Leider kamen wir in der kurzen Zeit nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung der besprochenen Themen so das sich dies wohl noch auf die nächsten zwei Tage der Conference verteilen wird.

Maxihamburger beim Social Event

Im Packaging-Workshop von Pascal Bleser habe ich mein erstes RPM-Paket zwar noch nicht gebaut, allerdings haben wir die Spezifikationsdatei ausgearbeitet. Morgen geht es dann im zweiten Teil weiter ins Detail des open(SUSE) Build Services.

Gegen Abend wurde die gesammte Conference für das Social Event umgestaltet, passend zu dem Thema „The Geek – Saloon and Dancehall“. Nebem leckeren Maxihamburgern mit Salat, spielt wohl nachher am Abend noch eine Elekto-Chiptune-Band.

Morgen folgt neben interessanten Vorträgen und dem Workshop eine weitere Keynote von Michael Miller über SUSE und openSUSE. Es wird also wieder spannend und interessant.

openSUSE Conference 2011 – Erster Tag

Friden 130

Der erste Tag war nicht nur mit gutem Wetter beseelt, auch wurde er durchzogen von vielen interessanten Vorträgen rund um openSUSE und Linux.

Ich habe mir an diesem Tag Vorträge über RPM-Packaging, Translation, cgroups und „schlechten Programmieren“ angeschaut. Letzteres war in vieler Hinsicht sehr unterhaltsam. Besonders die Zitate aus dem Bugtracker, haben doch für einige Lacher gesorgt. Leider war der Vortrag über cgroups schon sehr stark in die Praxis gegriffen und so, trotz interessantem Inhalt, recht langatmig.

Altair 8800

Das Highlight des Tages war wohl die Vorstellung alter mechanischer Rechenmaschinen sowie „neueren“ elektronischen Rechenautomaten. Darunter der erste Rechner mit Bildschirm, den Friden 130. Auch ein funktionierenden Altair 8800 war mit unter den ausgestellten Geräten und Maschinen. Untermalt wurde dies durch einen Vortrag über die Entwicklung von einfachen mechanischen Rechenwerken zu den heute bekannten Computern mit integrierten Schaltkreisen. Gezeigt wurde die Sammlung von einen hier ansässigen Sammler jener Rechenmaschinen und Computer.

Morgen folgt die Keynote von Greg Kroah-Hartman sowie für mich interessant einen Workshop wie man RPM Pakete baut. Zudem ist morgen das Social Event der openSUSE Conference.

Zurzeit sitzen wir zum Teil draußen, zum Teil drinnen und lassen den Tag bei einer Flasche openSUSE Bräu ausklingen. Einige haben sich um den Grill versammelt und sind schon das Grillbesteck am schwingen.

openSUSE Conference in den Startlöchern

Eingang Zentrifuge OSC 2011

Heute ist der letzte Tag vor der openSUSE Conference und die Vorbereitungen sind so gut wie beendet. In den letzen Stunden wurde nochmal richtig Gas gegeben und die letzen Vorbereitungen getroffen. Es wurde geklebt, geräumt, eingerichtet, geschraubt und tapeziert. Das openSUSE Booster Team hat vorher schon klasse Vorarbeit geleistet, so dass für die Frühanreisenden und mich kaum mehr was zu tuen da war. Danke an dieser Stelle.

Conference Bar

Ab morgen geht es dann los. Ich konnte schon heute, während dem Aufbau, wieder bekannte Gesichter treffen und hoffe darauf morgen auch den Rest der openSUSE Community anzutreffen.

Nun sitzt der Rest des Aufbauteams gemütlich im Freien oder in der „Hackerlaunch“ und lässt den Tag gemütlich ausklingen um sich morgen frisch und ausgeruht in die Conference zu stürzen.

Lenovo X121e mit openSUSE

Da mir mein IdeaPad, wohl auch wegen dem Atom Prozessor, zu langsam war habe ich mir statt ein Netbook ein neues Subnotebook zugelegt. Meine Auswahl viel dabei auf das Lenovo X121e mit AMD Fusion APU Prozessor. Zwar gab es auch andere Modelle mit Intel i3 oder i5 Prozessoren. Allerdings waren diese weitaus teurer und ich wollte den mobilen AMD Prozessoren auch einmal eine Chance geben. Somit hat mich das Gerät (dank AMDs Preispolitik)  mit 8 GB Ram gerade einmal ~380 Euro gekostet.

Hardware

Lenovo X121e Frontansicht

Der AMD E-350 Prozessor ist ein Dual Core Chip welcher mit 1,6 GHz getaktet. Im Prozessor eingebaut ist eine Radeon HD6310 Grafikkarte. Das Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel ist matt, was für mich auch ein Grund war dieses Gerät zu kaufen, da viele Hersteller bei dieser Preis / Notebookklasse ehr zu spiegelnden Displays und Klavierlackoptik greifen.

Das X121e ist im bekannten biederen ThinkPad Design gehalten. Der Deckel wurde aus kratzresistenten Kunststoff gefertigt. Die Schaniere der Bildschirmaufhhängung sind zwar nicht aus Metall, halten das Display aber trotzdem stramm in der Position. Die Tastatur ist keine ThinkPad Tastatur, aber trotzdem nicht zu beanstanden. Die größe der Tasten ist optimal. Leider weiss dafür das TouchPad nicht zu überzeugen. Die Tasten sind wie beim IdeaPad S10-3 in das Pad eingelassen. Dadurch verzieht man die Maus immerwieder beim klicken. Auch scheint das TouchPad nicht so genau zu sein wie es eigentlich sein sollte. Zum Glück ist wie bei jedem ThinkPad ein TrackPoint dabei. Da ich eh ehr ein TrackPointbenutzer bin fällt dies für mich nicht so schwerwiegend auf. Eigentlich hätte man das TouchPad auch weglassen können.

Software

Lenovo x121e geöffnet

Das Gerät war ohne Betriebssystem als ich es gekauft habe, was aber kein Problem darstellt, da ich ja eh openSUSE darauf installieren wollte. Die Installation verlief ohne Probleme, allerdings gibt es nach der Installation ein Problem. Das X121e hat eine Netzwerkkarte von Attansic Technology und Realtec. Diese werden vom openSUSE 11.4 mitgelieferten Kernel nicht unterstützt. So saß ich erstmal vor einem Laptop ohne Anbindung ans Internet. Also habe ich das neue 3er Kernel aus dem Repositorys von Hand auf einen USB Stick gezogen und dann auf dem Notebook installiert. Nach einem neustart und funktionierenden Netzwerkschnittstellen konnte ich alle wichtigen Repositories hinzufügen und auch den AMD Treiber für die Grafikkarte installieren, da der mitgelieferter Treiber leider nicht genug Performance bietet. Den AMD Treiber laden Sie sich einfach von der AMD Webseite herunter und führen dann folgenden Befehl in dem Ordner aus wo sich die Datei befindet:

sh ./ati-driver-installer* --buildpkg SuSE/SUSE-autodetection

und folgen dann den Anweisungen. Bitte haben Sie dabei etwas Geduld.

Benutzung im Alltag

Das ThinkPad schlägt sich im Alltag im großen und ganzen sehr gut. Besonders da es sich um keinen Atom-Prozessor handelt gibt es keine künstlichen Beschränkungen der Hardware. So macht das hochauflösende Display und die 8 GB Ram schon etwas her. Die Grafikkarte hat genug Leistung um auch Minecraft oder Nexuiz flüssig zu spielen. Insgesamt reicht die Leistung des Subnotebooks um ohne Unterbrechung damit zu arbeiten. Der Akku reicht bei laufendem KDE mit Akonadi und Desktopeffekten etwa 4 bis 5 Stunden bei normalen Arbeiten mit W-LAN und ausgeschalteten Bluetooth.

Leider gibt es auch einen Minuspunkt den ich vergeben muss. Das W-LAN Modul des Notebooks ist leider nicht so Empfangsstark wie bei meinem großen Thinkpad. Da mein Arbeitszimmer auf der anderen Seite der Wohnung liegt wo sich der W-LAN Sender befindet bricht beim ThinkPad die Verbindung immer wieder ab.

Fazit

Für das Geld bekommt man ein solides Subnotebook mit guter Akkulaufzeit und genug Leistung für flüssiges Arbeiten im Alltag. Da das Gerät auch UMTS-Ready ist lässt sich auch ein UMTS Modul nachrüsten, womit auch den mobilen Nutzern genüge getan ist. Das UMTS-Modul ist das gleiche welches ich auch in das ThinkPad L520 eingebaut habe.

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