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Chemnitzer Linux Tage 2013

openSUSE Stand
openSUSE Stand

Das waren sie schon wieder. Die Chemnitzer Linux Tage 2013. Dieses Jahr wie immer gut besucht. Gefühlt sogar etwas mehr als letztes Jahr, was vielleicht auch an dem dieses mal offenen Vortagsprogramm lag, welches inhaltlich wesentlich ausgewogener war. Und natürlich habe ich mir vorgenommen ein paar Vorträge zu besuchen, was letztlich dann doch nur in einem geendet ist (der dann aber auch wirklich interessant war).

Der openSUSE-Stand war die beiden Tage gut besucht, wohl auch weil wir uns den Stand zusammen mit ownCloud geteilt haben. ownCloud ist ein OpenSource Projekt welches von der ownCloud Inc. maßgeblich gefördert wird. Das Projekt erstellt eine Softwarelösung auf Basis von PHP, SQLite / MySQL, die es erlaubt, dass jeder seinen eigenen Cloudspeicher, ähnlich wie Dropbox einrichten kann und auf seinen eigenen Server(n) laufen lässt. Dies kann unter anderem auch auf einem Rapsberry Pi geschehen.

wildes Weltraumspektakel gegen Ende der CLT
wildes Weltraumspektakel gegen Ende der CLT

Alexander Graf brachte am Samstag im Zuge seines ARM Vortrags auch noch einiges an Hardware unter anderem ein Chromebook von Google mit, welches allerdings auch von SD-Karte ein openSUSE booten konnte.

Am Fedora-Stand konnte man eine 3D-Drucker bei der Arbeit beobachten, der im Akkord Fedora Logos, Bausteine, Trillerpfeifen und andere Modelle produzierte.

Letztendlich waren wir mit der CLT wieder sehr zufrieden. Die Organisation hat auf der Seite der CLT super geklappt. Nur das Wetter wollte nicht so wirklich mitspielen. Letztes Jahr konnten wir noch mit dem T-Shirt draußen herumlaufen. Dieses Jahr war es da doch ein wenig kälter.

Dieses Wochenende: Chemnitzer Linux Tage 2012

Dieses Wochenende starten in Chemnitz der gleichnamigen Linuxtage. Meinerseits wird dieses Jahr wieder vor Ort sein. Ihr findet mich (falls Ihr mich sucht), wie letzes Jahr am openSUSE / Oyranos Stand.

Anders wie letztes Jahr werde ich mir allerdings die Zeit nehmen und ein paar Vorträge anschauen. Da dieses Jahr das Hauptaugenmerk der Vorträge auf das Linuxkernel gelegt wurde, was auch den Slogan dieses Jahres andeutet „Kernelkraft und erneuerbare Synergien“, ist mein Besuchsprogramm in der Hinsicht mit ein paar Vorträgen gefüllt.

In diesem Sinne, bis Samstag oder Sonntag.

So waren die Chemnitzer Linux Tage 2011

Der openSUSE Stand

Zwei Tage Chemnitzer Linux Tage liegen nun hinter mir und ich kann mit Sicherheit sagen, dass sich dies sehr gelohnt hat. Wir haben ca. 300 openSUSE DVDs, die gerade noch rechtzeitig in Nürnberg ankamen, an Interessenten verteilt. Für die neue openSUSE 11.4 Release habe wir viel positive Resonanz gehört. Natürlich kamen auch viele zum Stand um uns von ihren Problemen mit openSUSE zu berichten und darauf zu hoffen eine Lösung zu bekommen. Teilweise konnten wir da auch weiterhelfen. Schade war, dass es keinen KDE Stand gab. Zeitweise kam man sich so vor als müsste man sich ein blaues T-Shirt anziehen, da viele Leute fragen direkt zu KDE hatten. Manches konnten wir den Besucher erklären, vieles war dann aber doch zu KDE Speziell. Samstag abends gab es eine wirklich sehr reichhaltiges Buffet untermalt mit Livemusik. Das Catering insgesammt war wirklich klasse. Gratis Essen und Freigetränke für die Aussteller gibt es nicht auf jeder Linuxmesse (ich glaube das ist auch die einzige, die das hat).

Während den zwei Tagen, gab es mehrere Vorträge über openSUSE 11.4 von „gnokii“ aka Karl-Tux-Stadt, als auch einen Vortrag über die Verwaltungssoftware Kraft für Kleinunternehmen von Klaas Freitag einem openSUSE Booster. Aus Tschechien angereist kam Michal Hrusecky der einen Workshop über den openSUSE Buildservice gegeben hat.

Beim Distrobattle hatte sich „gnokii“ in den Ring gestellt und openSUSE würdig vertreten. Einen Sieger gab es am Ende natürlich nicht. Ziel der ganze Sache war es einfach zu zeigen wie alltägliche Aufgaben unter den verschiedenen Distributionen ausgeführt werden.

openSUSE 11.4 Promo DVDs

Für mich persönlich Interessant fand ich den ReactOS Stand mit einem auf einem Laptop nativ laufenden ReactOS. ReactOS ist ein OpenSource Nachbau der Windows NT Systemarchitektur. Es konnte sogar schon Musik abspielen. Auf einer VM lief ein System sogar mehrere Stunde und hat einen Radiostream wiedergegeben. Das hört sich nun vielleicht etwas Merkwürdig an, da solche Dinge alltäglich sind. Doch schaut man sich die Entwicklung von ReactOS an sind dies schon wesentliche Fortschritte zu den letzen veröffentlichten Versionen.

Alles in allen hat sich die Mühe für mich nach Chemnitz zu fahren gelohnt und ich werde nächstes Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder am Start sein.