Netzwerk LED zur Gehäusefront legen

2 Drähte angelötet

Leider sind bei Netzwerkkarten die LEDs in den meisten Fällen in den Stecker integriert, so dass man diese im normalen Betrieb an einem Rechner nicht bemerkt. In manchen Fällen ist es aber sinnvoller wenn zum Beispiel die POWER LED als ACT LED herhält oder man eine zusätzliche LED vorne am Gehäuse hat. So kann man immer sehen ob gerade etwas durch das Netzwerk läuft. Gerade bei Servern eine gute Sache. Manche Mainboards bieten schon aufgelötete Pins an wo nur noch eine LED eingesteckt werden muss. Dies sind aber meistens teure Servermainboards oder Spezialboards.

Bevor man nun tief in die Tasche greift schnappt man sich den Lötkolben und setzt sich für eine Stunde ruhig hin und baut sich so etwas einfach selber. Ich habe dafür, da ich dies zum ersten mal mache, eine PCI Gigabit Netwerkkarte für ~8 Euro bei ebay verwendet (TP-LINK TG-3269). 1. weil ich nicht mein Mainboard zufälligerweise zerstören wollte und 2. ich nicht vorhatte den halben Rechner auseinandernehmen zu nehmen. Sollte man die Karte zufälligerweise zerstören, so ist der Verlust noch ehr zu verschmerzen als ein neues Mainboard zu kaufen.

Was wird benötigt? Eigentlich nicht viel:

  • Lötkolben mit kleiner Spitze
  • Lötzinn
  • Schaltdraht
  • Stiftleiste 2-polig
  • Entlötpumpe
  • Schraubendreher, Zangen

POWER LED als ACT LED

Denkt daran, dass beim löten an der Netzwerkkarte oder Mainboard die Garantie erlischt. Auch besteht die Gefahr sich mit dem Arbeiten am Lötkolben zu verletzen. Arbeitet deswegen ruhig und bedacht.

Nun gillt es an der Netzwerkkarte die alte LED zu entfernen. Ich habe mich bei der Netzwerkkarte bewusst für eine mit extra angelöteten LEDs entschieden die nicht in dem RJ45 Stecker eingebaut sind. So ist es einfacher an die Kontakte zu kommen. In meinem Fall waren 2 LEDs in einem Plastikgehäuse eingearbeitet, so dass ich zuerst 4 Kontakte ablöten musste um eine LED zu entfernen. Danach musste ich die eine LED wieder anlöten. Anders konnte man die eine LED leider nicht entfernen. Sinnvoll währe es die Netzwerkkarte vorher einmal einzubauen um zu kontrollieren ob sie auch funktioniert sowie die richtige LED für später herauzufinden. Hat man die richtige LED entfernt, werden an die frei gewordenen Kontakte je ein Draht angelötet der wiederum an einen Pol der Stiftleiste gelötet wird. Nun kann die die entsprechende LED vorne (in meinem Fall die POWER LED) ganz normal wie bei einem Mainboard angesteckt werden (auf polung achten). In meinem Fall musste ich keine Vorwiderstand einbauen, da die LED die voreingebaut war schon die richtige Spannung hatte.

Wenn nun alles klappt ist eure ACT LED nun nach vorne gelegt. Das sieht nicht nur absolut geekig aus, sondern ist auch noch sinnvoll.

Das Plasmoid Server-Status

Serverstatus Plasmoid

Heute habe ich ein kleines aber sinnvolles Plasmoid namens Server-Status gefunden. Es macht im Endeffekt nichts anderes als Rechner, Handys bzw. alles was eine Netzwerkkarte hat anzupingen. Ist dies Erfolgreich stellt es dies mit einem frei definierten Icon dar. Ist das anpingen nicht erfolgreich ändert sich das Icon. So kann man sehen ob der Server erreichbar ist oder Probleme macht. Wie das Foto zeigt in der Recher „iMac“ zzt. nicht erreichbar. So kann man davon ausgehen das der Rechner ausgeschaltet ist.

Die Einstellungen für das Plasmoid sind schnell vorgenommen.In den Einstellungen kann man mit dem Knopf  Add Button einen neuen Rechner hinzufügen. In der Leiste Host: kann eine IP Adresse oder der Name des PCs angegeben werden. Auch kann der Intervall bis zum nächsten Ping eingetragen werden sowie die Anzahl der Pings.

Das Programm ist zu finden unter http://kde-apps.org und in dem openSUSE KDE Community Repo.

KWake on Lan

Kwake on Lan

Da GUIs eine schöne Sache sind gibt es für (fast) jedes Terminalprogramm auch eine kleines Programm mit Oberfläche. Ein kleines aber einfaches Tool ist KWake on Lan. Es startet PCs die WOL unterstützen über das Netzwerk.

Siehe dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Wake_On_LAN. Die meisten halbwegs neuen Mainboards für AMD und Intel Prozessoren unterstützen diese Technik.

Bei Kwake on Lan handelt es um ein in Phyton geschriebenes Programm das Sie von der offiziellen Seite http://dev.sharpley.org.uk/page/software/kwakeonlan als Source Tarball herunterladen können. Das Programm können Sie ganz einfach nach dem entpacken mittels ./kwakeonlay.py starten.

Die Bedienung erschließt sich jeden eigentlich von selbst. In die Zeile wird die MAC Adresse des zu startenden PCs eingeben und kann mit dem Speichersymbol mit einem Namen gespeichert werden.

Leider lässt das Programm keine Änderungen nach dem speichern zu. Sie können die Config Datei aber einfach editieren. Die Config Datei befindet sich unter ~/.kde4/share/config/kwakeonlan.

Vorstellung von Nmapsi4

Nmapsi4 in der Standaradansicht

Nmapsi4 ist eine GUI für das bekannte Terminalprogramm nmap. Mit ihm lassen sich Rechner nach offenen Ports absuchen. Dies ist besonders wichtig um Sicherheitslücken zu finden bzw. Probleme im Netzwerk zu finden. Die Bedienung ist denkbar einfach. Für Anwenden die einfach nur Ihren PC nach offenen Ports scannen möchten reicht ein einfach klick auf Scan. Erfahrenere Anwender können in der unteren Leiste unter Scan Options und Options weitere Einstellungen vornehmen.

Zurzeit liegt das Programm noch in Version 0.1.1 vor, lief aber ohne Probleme bei meinen Tests. Hauptsächlich wird das Programm von Francesco Cecconi vorangetrieben. Die Entwickler suchen deswegen noch Leute für Übersetzungen in andere Sprachen und natürlich Entwickler selber.

Mehr Infos finden Sie unter http://www.nmapsi4.org/

Mit KDE im IRC

Konversation mit geöffneten Channels

In dieser kleinen Anleitung möchte ich Ihnen zeigen wie Sie mit ein paar Handgriffen schnell ins IRC kommen und mit Gleichgesinnten zu chatten. Mehr über die Technik dazu finden Sie in der Wikipedia unter de.wikipedia.org/wiki/IRC .

Um unter KDE auf das IRC zuzugreifen starten Sie das Programm Konversation. Als erstes müssen Sie einen Server hinzufügen, über den Sie chatten möchten. Das KDE Projekt läuft über den Server irc.freenode.org. Um Ihn hinzuzufügen klicken Sie auf Neu..

Nun geben Sie Ihre Daten ein. Unter Netzwerk kommt zum Beispiel freenode oder eine Namen den Sie bevorzugen. Unter Server klicken Sie auf Hinzufügen und geben den Server an. In unserem Fall

irc.freenode.org

Unter Kanäle automatisch betreten können Sie festlegen, ob nach der Anmeldung an dem Server direkt ein Kanal betreten werden soll. So müssen Sie, wenn Sie mehrere Kanäle gleichzeitig nutzen nicht immer per Hand die Befehle eingeben. Geben Sie den Kanal immer mit Raute vorher an. Zum Beispiel #suse, #kde usw.

Wenn Sie angemeldet Sind und mehrere Kanäle geöffnet haben sehen Sie bei einer grünfärbung des Kanalnamens, dass in diesem Kanal eine Aktivität stattgefunden hat. Um einen anderen Kanal zu öffen geben Sie den Befehl
/join #kanalname ein.
Kanalname ändern Sie durch den Namen des von Ihnen gewünschten Kanals.

Der deutsche Kanal hat den Namen #kde.de.

KNemo überwacht Traffic

KNemo

Ein kleines aber nützliches Tool ist KNemo. Mit ihm lässt sich der Traffic der über die Netzwerkschnittstellen geht überwachen. Das Programm nistet sich im Systemabschnitt ein und zählt den Traffic. Wenn Daten empfangen oder gesendet werden wird dies in dem Icon mittels zweier PCs dargestellt. Bleibt man mit der Maus über dem Icon stehen so bekommt man ein kleines Popup mit nützlichen Informationen über die Netzwerkeinstellungen bzw. Verbindung.

Das Programm ist in den meisten Distributionen als Paket verfügbar. Bei openSUSE befindet es sich in den KDE 4 Community Repo.