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openSUSE Conference 2011 – Vierter Tag

Danke für die tollen Tage.

An dieser Stelle muss ich mich bei SUSE, netways, B1 Systems und aeroaccess als Sponsoren der openSUSE Conference bedanken. Auch dem openSUSE Boosters Team und allen daran Beteiligten für die super Organisation. Die letzten vier Tage waren echt toll. Es war interessant, auch mal die Leute hinter den Namen im IRC oder Mailinglisten zu sehen und mit Ihnen zu sprechen. Gerade Leute die weiter weg wohnen wie Indien oder Griechenland konnte man so einmal persönlich antreffen und sich mit Ihnen austauschen. Ich hoffe das durch diese offen Kommunikation der letzten 4 Tage, sich dies auch positiv auf die Mailinglisten und in der Entwicklung von openSUSE allgemein auswirkt.

Der letzte Tag war, subjektiv gesehen, der ruhigste Tag für mich gewesen. Zwar waren viele Leute anwesend, aber die meisten waren auchl in den Tracks oder in Ihre Projekte vertieft. Neben einigen Vorträgen unter anderem über sax3, dem openSUSE Projekt Meeting und einem Vortrag über LibreOffice, habe ich die Chance noch genutzt, bei dem guten Wetter einen Rundgang durch Nürnberg zu machen.

Nun sitze ich im ICE auf den Weg nach Hause. Es hat zwar Spaß gemacht, aber vier Tage Conference sind doch sehr anstrengend. Trotzdem kann ich für mich letztendlich viel mit nach Hause nehmen und hoffe auf eine genauso gute (wenn nicht sogar bessere) openSUSE Conference 2012.

openSUSE Conference 2011 – Dritter Tag

Am heutigen Tage ging es am Vor- und Nachmittag noch ruhiger vor. Unter anderem gab es eine Gesprächsrunde über den Aufbau der openSUSE Wiki mit Henne Vogelsang sowie eine Ideefindungsrunde wie man den Build Service besser promoten bzw. Entwickler besser ansprechen kann.

OSC gestern Abend

Nach einer kurzen Pause ging es dann über zu der Keynote des heutigen Tages. Micheal Miller Vice President of Global Alliances & Marketing for SUSE hielt mehr eine Frage / Antwort Runde als eine Keynote (was man auch an seinen Themenpunkten sehen konnte). Applaus erntete er, nachdem er erzählt hatte, dass er von openSUSE begeistert ist und dies als Hauptbetriebssystem verwendet. Auch seine Kinder sind mittlerweile begeisterte openSUSE Nutzer. Die Fragen bezogen sich in vielen Fällen auf die Interaktion zwischen SUSE als Firma und der Community. Zur Gründung einer Foundation sagte Miller, dass der Verkauf von Novell an Attachmate und die Ausgliederung von SUSE aus Novell viel Arbeit und Zeit gekostet hatte, so dass sich die Gespräche rund um die Foundation erstmal im Hintergrund standen, man aber immer noch von seiner Seite daran interessiert ist jene zu Gründen. Leider stehen dem entgegen noch viele Probleme die erst gelöst werden müssen.

GameBoy Classic mit der DJ Software

Nach dem obligatorischen Mittagessen beim Italiener (Pizza war übrigens sehr gut), schaute ich mir den Workshop über das Benutzen des osc-Clients an. Gegen Ende entwickelte sich daraus eine interessante Diskussion über diejenigen Funktionen und des Aufbaus des Build Services.

Nach der Kaffeepause folgte, besonders für mich interessant, ein Vortrag über Hackerspaces. Neben einem Interessanten Vortrag über Open Hardware und Entwicklungen aus dem Hause brmlab, dem hiesigen Hackerspace aus Prag machte mit uns einen virtuellen Rundgang durch jenem.

Besonders für die Künstler unter uns interessant, wurde in der Haupthalle ein Vortrag über 8-Bit Musik gehalten. So hatte eine handvoll Leute die Möglichkeit an einem GameBoy Classic ihre eigenen Synthiesong einzuprogrammieren. Lustigerweise kamen am Ende sogar recht gut anhörbare Loops bei heraus, die jeder dann auf der Bühne präsentiert hat.

Zurzeit laufen noch einige kleine Fünf-Minuten-Talks, bis dann um 20:00 ein Konzert mit 4-Bit GameBoy Musik folgt.

openSUSE Conference 2011 – Zweiter Tag

Das mit dem guten Wetter hätte ich wohl gestern nicht schreiben sollen. Kurz nach dem Blogpost begann es zu Gewittern begleitet von starkem Niederschlag. Dafür war es am heutigen Tag wieder angenehm warm bei Sonnenschein.

Die Highlights dieses Tages waren unter anderem die Keynote von Greg-Kroah Hartmann, der uns etwas über openSUSE Tumbleweed berichtete. Sein Hauptaugenmerk aber legte er auf die Kernelentwicklung und zeigte uns einige Zahlen und Einblicke in jene.

Im laufe des Tages nahm ich an einigen Diskussion des openSUSE Ambassador und dem openSUSE Marketing Team teil. Leider kamen wir in der kurzen Zeit nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung der besprochenen Themen so das sich dies wohl noch auf die nächsten zwei Tage der Conference verteilen wird.

Maxihamburger beim Social Event

Im Packaging-Workshop von Pascal Bleser habe ich mein erstes RPM-Paket zwar noch nicht gebaut, allerdings haben wir die Spezifikationsdatei ausgearbeitet. Morgen geht es dann im zweiten Teil weiter ins Detail des open(SUSE) Build Services.

Gegen Abend wurde die gesammte Conference für das Social Event umgestaltet, passend zu dem Thema „The Geek – Saloon and Dancehall“. Nebem leckeren Maxihamburgern mit Salat, spielt wohl nachher am Abend noch eine Elekto-Chiptune-Band.

Morgen folgt neben interessanten Vorträgen und dem Workshop eine weitere Keynote von Michael Miller über SUSE und openSUSE. Es wird also wieder spannend und interessant.

openSUSE Conference 2011 – Erster Tag

Friden 130

Der erste Tag war nicht nur mit gutem Wetter beseelt, auch wurde er durchzogen von vielen interessanten Vorträgen rund um openSUSE und Linux.

Ich habe mir an diesem Tag Vorträge über RPM-Packaging, Translation, cgroups und „schlechten Programmieren“ angeschaut. Letzteres war in vieler Hinsicht sehr unterhaltsam. Besonders die Zitate aus dem Bugtracker, haben doch für einige Lacher gesorgt. Leider war der Vortrag über cgroups schon sehr stark in die Praxis gegriffen und so, trotz interessantem Inhalt, recht langatmig.

Altair 8800

Das Highlight des Tages war wohl die Vorstellung alter mechanischer Rechenmaschinen sowie „neueren“ elektronischen Rechenautomaten. Darunter der erste Rechner mit Bildschirm, den Friden 130. Auch ein funktionierenden Altair 8800 war mit unter den ausgestellten Geräten und Maschinen. Untermalt wurde dies durch einen Vortrag über die Entwicklung von einfachen mechanischen Rechenwerken zu den heute bekannten Computern mit integrierten Schaltkreisen. Gezeigt wurde die Sammlung von einen hier ansässigen Sammler jener Rechenmaschinen und Computer.

Morgen folgt die Keynote von Greg Kroah-Hartman sowie für mich interessant einen Workshop wie man RPM Pakete baut. Zudem ist morgen das Social Event der openSUSE Conference.

Zurzeit sitzen wir zum Teil draußen, zum Teil drinnen und lassen den Tag bei einer Flasche openSUSE Bräu ausklingen. Einige haben sich um den Grill versammelt und sind schon das Grillbesteck am schwingen.

openSUSE Conference in den Startlöchern

Eingang Zentrifuge OSC 2011

Heute ist der letzte Tag vor der openSUSE Conference und die Vorbereitungen sind so gut wie beendet. In den letzen Stunden wurde nochmal richtig Gas gegeben und die letzen Vorbereitungen getroffen. Es wurde geklebt, geräumt, eingerichtet, geschraubt und tapeziert. Das openSUSE Booster Team hat vorher schon klasse Vorarbeit geleistet, so dass für die Frühanreisenden und mich kaum mehr was zu tuen da war. Danke an dieser Stelle.

Conference Bar

Ab morgen geht es dann los. Ich konnte schon heute, während dem Aufbau, wieder bekannte Gesichter treffen und hoffe darauf morgen auch den Rest der openSUSE Community anzutreffen.

Nun sitzt der Rest des Aufbauteams gemütlich im Freien oder in der „Hackerlaunch“ und lässt den Tag gemütlich ausklingen um sich morgen frisch und ausgeruht in die Conference zu stürzen.